Bewertung:

Das Buch ist ein tief beeindruckendes und brillant geschriebenes Stück Literatur, das die Gedanken und Handlungen eines Hausmeisters in einem privaten Museum erforscht und eine Reise voller intensiver emotionaler und psychologischer Tiefe darstellt.
Vorteile:Brillanter Schreibstil, tiefe psychologische Einblicke, nachdenkliche Erforschung der Menschheit und fesselnde Prosa, die ein Gleichgewicht zwischen Horror und Humor schafft.
Nachteile:In den Rezensionen nicht erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Caretaker
Nach dem Tod eines renommierten und exzentrischen Sammlers - Autor von Stuff, einem bahnbrechenden philosophischen Werk über die Kunst des Anhäufens - fällt das Schicksal des von ihm gehegten, privat gestifteten Museums an einen umherstreifenden Fremden, der sein glühender Bewunderer war. Diese eigentümliche Institution (die Gesellschaft zur Bewahrung des Vermächtnisses von Dr.
Charles Alexander Morgan) hat sich der Vernichtung von Hierarchien verschrieben: Unvergleichliche Antiquitäten verkehren fröhlich mit dem Ignorierten, dem Ausrangierten, dem Unterbewerteten und Wertlosen. Was passiert, wenn der Verwalter die Herrschaft über diese Reliquienkammer mit ihren stummen Objekten und über ihre Besucher übernimmt, wird in einer zugleich obsessiven und sachlichen Weise und in einer Sprache erzählt, die sowohl einhüllend als auch ausladend ist.
Wie der interplanetarische Kristall, der zu den Schätzen des Museums gehört, ist The Caretaker eine ironische und eindringliche Geschichte, selten, schillernd und von verdichteter Innerlichkeit. Kafka oder Shirley Jackson mögen einem in den Sinn kommen, und Der Hausmeister mag verschiedene Genres heraufbeschwören - Parabeln, Geistergeschichten, Geheimnisse aus verschlossenen Räumen -, aber Doon Arbus schöpft ihr phosphoreszierendes Wasser aus keinem anderen Schriftstellerbrunnen.