Bewertung:

John Gaskins Sammlung The Master of the House wird für seine meisterhafte Erzählweise und seine Fähigkeit gelobt, mit seinen gut ausgearbeiteten Geistergeschichten echte Gänsehaut hervorzurufen. Die Erzählungen befassen sich mit alltäglichen Ängsten, ohne zu blutig zu werden, und regen so zum Nachdenken an.
Vorteile:Der Schreibstil ist hervorragend und atmosphärisch, mit einer komplexen Erzählweise, die die Fantasie des Lesers anregt. Die Geschichten greifen alltägliche Ängste auf und sorgen für eine langsam aufkeimende Spannung. Die Sammlung ist wunderschön gestaltet, mit herausragenden Geschichten, die fesseln und faszinieren.
Nachteile:Einigen Lesern könnte es an konventionellen Horrorelementen mangeln oder sie bevorzugen direktere Gruselgeschichten. Einige Geschichten könnten zu subtil sein, so dass sich manche Leser mehr Action oder eine Auflösung wünschen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Master of the House
Die zwölf „Geschichten aus Dämmerung und Grenzland“, aus denen „Der Herr des Hauses“ besteht, stehen in der klassischen Tradition englischer Geistergeschichten und Erzählungen über das Unbekannte.
Sie werden mit einem ausgeprägten Ortssinn erzählt: der Winter in einem unbewohnten Moor, der Bahnhof von Oxford in den 1950er Jahren, der Hochsommer in der Nähe eines legendären römischen Lagers, ein viktorianischer Vorort in London, ein College VIII, das an einem Dezemberabend nach Hause rudert, eine durch Frost und Schnee verzögerte Bahnfahrt in die endlose Nacht. Die Erzählungen sind von sardonischem Humor und einem Gespür für Vergangenes und Zukünftiges geprägt, das das Unerwartete zu einer manchmal schrecklichen Realität macht.