
The Highland myth as an invented tradition of 18th and 19th century and its significance for the image of Scotland
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Kultur und Angewandte Geographie, Note: 2, Universität Hannover, Veranstaltung: Peripherien in der britischen Geschichte des 19: Peripheries in British 19th-Century History: Schottland und Irland, Sprache: Deutsch: Englisch, Beschreibung: Fragt man Menschen rund um den Globus, was sie mit Schottland oder den Schotten verbinden, sind Schottenröcke, Dudelsack, Clans und die Highlands die häufigsten Antworten.
Vor allem das touristische Interesse konzentriert sich auf diese Wahrzeichen Schottlands, die als Insignien schottischer Tradition, schottischen Ruhms und schottischer Identität gelten und das Bild von Schottland prägen. Aber sind diese Wahrzeichen wirklich mit einer Tradition aus uralten Zeiten verbunden? Stellen sie wirklich eine Verbindung zu den gälischen Wurzeln Schottlands dar? In diesem Beitrag wird dieser Frage nachgegangen, indem der Begriff der "erfundenen Tradition" von Eric Hobsbawm eingeführt wird, um den Entstehungsprozess dieser schottischen Symbole zu beschreiben und zu umreißen.
Die folgende Darstellung des historischen Hintergrunds zeigt die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert, die zur Erfindung der Tradition als Teil der Schaffung eines Hochlandmythos als Folge und als Reaktion auf die Vereinigung Schottlands mit England im Jahr 1707 führten.
Darüber hinaus wird die weltweite Verbreitung des Highland-Mythos beschrieben, der seither das Bild von ganz Schottland bestimmt. Abschließend werden zeitgenössische Parallelen zu den historischen Entwicklungen und Trends aufgezeigt und weitere Untersuchungsthemen vorgeschlagen.