Bewertung:

In den Rezensionen zu Robert McCammons „The Listener“ werden die starke Entwicklung der Charaktere, die fesselnde Erzählweise und das lebendige Setting in den 1930er Jahren hervorgehoben. Die Leser loben McCammon für seine Fähigkeit, übernatürliche Elemente mit Themen wie Gut und Böse zu verbinden und dabei auch dunklere Themen wie Gewalt und Rassismus zu behandeln. Die rohe Gewalt, die in dem Roman dargestellt wird, und seine beunruhigende Natur werden jedoch von einigen Lesern als Nachteil empfunden. Insgesamt wird das Buch als fesselnde Lektüre hoch gelobt, und viele halten es für ein Muss, da es sich mit McCammons früheren Werken und sogar mit dem Stil von Stephen King vergleichen lässt.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung und gut gezeichnete Charaktere.
⬤ Reichhaltige Beschreibungen der Umgebung, die den Leser in die 1930er Jahre eintauchen lassen.
⬤ Starke Themen wie Gut gegen Böse und Erlösung.
⬤ Überzeugende übernatürliche Elemente, die der Erzählung Tiefe verleihen.
⬤ Viele Leser finden den Schreibstil hervorragend und loben McCammon für seinen geschickten Umgang mit komplexen Themen.
⬤ Einige Leser finden die rohe Gewalt beunruhigend und schwer verdaulich.
⬤ Die Darstellung von Rassismus und rassistischer Sprache mag für manche unangenehm sein.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch nicht an die Qualität von McCammons besten Werken heranreicht.
⬤ Die Vertrautheit mit der Handlung und den Themen könnte einige Aspekte vorhersehbar erscheinen lassen.
(basierend auf 153 Leserbewertungen)
The Listener
1934. Hunderte von Unternehmen gingen unter, Schulden und Zwangsvollstreckungen nahmen zu, und in vielen amerikanischen Städten wuchsen die Hungersnöte.
Inmitten dieser Misere suchten einige Leute nach skrupellosen Wegen, um Geld zu verdienen. Der engelsgesichtige John Partlow und die Schaustellerin Ginger LaFrance gehören zu den Schlimmsten von ihnen. Sie tun sich zusammen und lassen ihre kleinen Betrügereien hinter sich, um in New Orleans eine ausgeklügelte Entführung gegen Lösegeld zu versuchen.
In einem anderen Teil der Stadt hat Curtis Mayhew, ein junger Schwarzer, der als Rotkappe für die Union Railroad Station arbeitet, den Ruf, Streitigkeiten und Missverständnisse unter seinen Freunden zu schlichten. Was diese Freunde nicht wissen, ist, dass Curtis ein besonderes Talent zum Zuhören hat... und er kann manchmal Dinge hören, die nicht laut ausgesprochen werden.
Eines Tages hört Curtis Mayhews besondere Begabung den Hilferuf eines Kindes (DIESER MANN IM AUTO HAT EINE WAFFE) und zieht ihn in die gefährliche Welt von Partlow und LaFrance.
Dieser düstere Krimi aus der Zeit der Depression ist eine komplexe Geschichte, angereichert mit scharfsinnig beobachteten sozialen Kommentaren und Andeutungen des Übernatürlichen, und er zeigt Robert McCammon auf dem Höhepunkt seines Könnens.