Bewertung:

Jack Livings Kurzgeschichtensammlung **Der Hund** ist eine tiefgründige Erkundung des zeitgenössischen chinesischen Lebens anhand gut ausgearbeiteter Erzählungen und glaubwürdiger Charaktere. Während viele Leser die lebendige Erzählweise und die reichhaltige Prosa schätzten, die die Charaktere real erscheinen ließ und ihre Kämpfe mitschwingen ließ, waren einige der Meinung, dass einige Geschichten vorhersehbar waren oder dass die Darstellung Chinas zu stark auf negative Aspekte ausgerichtet war.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben, mit einprägsamen und glaubwürdigen Charakteren.
⬤ Bietet einen einzigartigen und aufschlussreichen Einblick in verschiedene Aspekte des heutigen chinesischen Lebens.
⬤ Jede Geschichte enthält Tiefe und Emotionen und regt oft zum Nachdenken an.
⬤ Vielfältige Erzählungen, die verschiedene soziale Themen und menschliche Erfahrungen einbeziehen.
⬤ Fesselnde und mitreißende Erzählungen, die den Leser nicht mehr loslassen.
⬤ Einige Leser empfanden den Tonfall der Geschichten als repetitiv oder vorhersehbar.
⬤ In einigen Rezensionen wurde bemängelt, dass bestimmte Charaktere eher wie Stereotypen wirkten, als dass sie voll und ganz als Individuen dargestellt wurden.
⬤ Die Darstellung des chinesischen Lebens könnte für einige Leser zu negativ oder deprimierend wirken.
⬤ Einige Geschichten wirkten weniger eindringlich als andere, und es gelang nur langsam, sich auf das Material einzulassen.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
The Dog: Stories
Preisträger des Pen/Robert W. Bingham Prize.
Nominiert für den Frank O'Connor International Short Story Prize
Außergewöhnlich... Eine vergiftete Welt, mit rücksichtslosen Menschen, Apparatschiks, Stachanowiten, unhöflichen, grausamen, ängstlichen Chanciers, und alle auf subtile Weise fremd, ganz ohne das amerikanische Gen. -Michael Hofmann, The Times Literary Supplement (Ein bestes Buch des Jahres)
Diese fesselnde, fantasiereiche Sammlung spielt in der sich wandelnden Landschaft des heutigen Chinas und zeigt die kulturellen und sozialen Verwerfungen des Landes auf. Sie enthüllt eine Nation, die an bittere Kämpfe und den Würgegriff des Kommunismus gewöhnt ist, und konfrontiert eine Generation, die mit dem Versprechen auf ungeahnten Wohlstand aufwächst.
Ein wohlhabender Fabrikbesitzer - einst ein Bauer auf dem Land - spendet wiederholt für die Erdbebenhilfe, bleibt aber hartnäckig, als die Regierung von ihm verlangt, noch mehr zu spenden; ein marginalisierter, aber mächtiger uigurischer Gangster gerät mit seinem homosexuellen Enkel aneinander; und ein hartnäckiger Journalist ist gezwungen, zu kündigen, als junge Schriftsteller in rosa Izod-Golfhemden und gefälschten italienischen Halbschuhen ihm seine Geschichten aus der Hand nehmen. Mit sparsamer, eindringlicher Prosa gibt Livings den anonymen Gesichtern in der Menge Gestalt und beleuchtet die Spannungen, Ironien und Möglichkeiten des Lebens im modernen China. Der Hund ist ebenso herzzerreißend wie hoffnungsvoll und markiert das Debüt einer aufsehenerregenden und wild fantasievollen neuen Stimme in der Belletristik.