Bewertung:

Das Buch „The Irish General“ von Paul Wylie befasst sich mit dem Leben von Thomas Francis Meagher, einer einflussreichen Persönlichkeit während des irischen Unabhängigkeitskampfes und des amerikanischen Bürgerkriegs. Rezensionen heben die gründliche Recherche und die fesselnde Schreibe hervor, die das Buch zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis sowohl von Meaghers komplexem Charakter als auch des historischen Kontextes seines Lebens machen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und dokumentiert
⬤ ansprechend geschrieben
⬤ bietet einen umfassenden Überblick über Meaghers Leben
⬤ beleuchtet wichtige historische Zusammenhänge
⬤ unterhaltsame Lektüre für alle, die sich für irische Geschichte, Bürgerkrieg und die Geschichte Montanas interessieren.
Einige Leser waren der Meinung, dass es an neuen Informationen mangelte oder Spekulationen ohne harte Fakten angeboten wurden; Kritik an Meaghers Charakter und persönlichen Entscheidungen kann einen gemischten Eindruck von seinem Vermächtnis hinterlassen.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Irish General: Thomas Francis Meagher
Irischer Patriot, Bürgerkriegsgeneral, Gouverneur an der Grenze - Thomas Francis Meagher spielte in drei wichtigen historischen Bereichen eine Schlüsselrolle. Heute wird er von den einen als Held gefeiert, von den anderen als Trunkenbold verurteilt. Paul R. Wylie legt nun eine endgültige Biografie dieser Figur aus dem neunzehnten Jahrhundert vor, die lange Zeit ein Rätsel geblieben ist.
Jahrhunderts, die lange Zeit ein Rätsel war. Der irische General schildert zunächst Meaghers Leben, von seiner Kindheit und der Führung von Young Ireland in der Revolution von 1848 bis hin zu seinem Exil in Tasmanien und seiner Flucht nach New York, wo er als Redner und Herausgeber der Irish News berühmt wurde. Er diente im Bürgerkrieg - die Unionsarmee betrachtete er als Training für eine künftige irische Revolutionstruppe - und stieg bis zum Rang eines Brigadegenerals auf, der die berühmte Irische Brigade anführte. Wylie zeichnet Meaghers militärische Laufbahn detailliert nach und berichtet über die Schlachten der Sieben Tage, Antietam, Fredericksburg und Chancellorsville.
Dann erzählt Wylie von Meaghers letzten Jahren als amtierender Gouverneur des Montana-Territoriums, sortiert die historische Wahrheit von den falschen Behauptungen, die gegen ihn in Bezug auf die Miliz aufgestellt wurden, die er zur Bekämpfung angreifender amerikanischer Indianer gründete, und lotet das Geheimnis um seinen Tod aus.
Während Meagher in den meisten irischen Geschichtsbüchern gewürdigt wird, wird seine Statue vor dem Kapitol von Montana von einigen mit Verachtung betrachtet. Der irische General erweckt diese vielseitige, aber auch sehr fehlerhafte Persönlichkeit zum Leben und bietet ein ausgewogenes Bild des Mannes und ein fesselndes Leseerlebnis.