Bewertung:

Das Buch zeichnet sich durch seinen flüssigen und humorvollen Schreibstil aus, der historische Details auf ansprechende Weise präsentiert. Einige Leser empfinden es jedoch als zu langatmig und meinen, dass es von einer prägnanteren Sprache profitieren könnte.
Vorteile:Flüssiger und humorvoller Schreibstil, fesselnde Perspektive auf die irische Geschichte, erforscht komplexe Themen, nicht übermäßig akademisch.
Nachteile:Schrecklich überschrieben, erfordert ein Wörterbuch, kann übermäßig langatmig sein.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Irish Difference: The Story of Ireland's 400-Year Journey to Independence
Eine faszinierende und unterhaltsame Untersuchung eines angesehenen irischen Historikers darüber, was Irland so anders macht als seine Nachbarn.
Seit Hunderten von Jahren leben die Inseln und ihre Stämme, aus denen sich die Britischen Inseln zusammensetzen, Tür an Tür in einer Art und Weise, die im Laufe der Zeit eine gewisse Annäherung an eine politische Union erkennen lässt. Es war ein ungleichmäßiges Unterfangen, das an manchen Orten besser funktionierte als an anderen. Dennoch haben England, Wales und Schottland durch dick und dünn zusammengehalten, trotz interner Spaltungen in Bezug auf Sprache, Religion, Recht, Kultur und Veranlagung, die ein weniger widerstandsfähiges Gemeinwesen hätten zerbrechen lassen können. Und lange Zeit sah es so aus, als ob man etwas Ähnliches auch über die kleinere Insel im Westen hätte sagen können: Irland.
Irland passte schon immer nicht so gut in das Londoner Mini-Imperium, aber niemand konnte sich vorstellen, dass es sich völlig abkoppeln könnte, bis der Moment des Bruchs kam, ganz plötzlich und dramatisch, im Gefolge des Ersten Weltkriegs. Was also war - ist - an Irland so anders? Anders genug, um jahrhundertealte historische Bande mit solch plötzlicher Gewalt und unverfrorener Effizienz zu durchtrennen. Worin liegt der irische Unterschied, ein Unterschied, der ausreicht, um einen Bruch dieser Art zu verursachen?
Der Historiker Fergal Tobin zeichnet in einer umfassenden und witzigen Erzählung die Beziehungen zwischen Irland und seinen Nachbarn nach, die von Sport und Kultur bis hin zu Religion und Politik reichen, und zeigt, was die Iren so anders macht.