
Fighting Unemployment in Twentieth-Century Chile
In Fighting Unemployment in Twentieth-Century Chile erzählt Ngela Vergara die Geschichte, wie Industrie- und Minenarbeiter, Bauern und Tagelöhner sowie Arbeiter und Angestellte ihren Lebensunterhalt in Zeiten wirtschaftlicher, politischer und sozialer Instabilität im Chile des zwanzigsten Jahrhunderts verdienten. Jahrhunderts.
Die Große Depression veränderte die Sichtweise der Chilenen auf Arbeit und Sozialhilfe und ihre Beziehung zu den öffentlichen Institutionen. Beeinflusst von globalen und regionalen Debatten richtete der Staat moderne Einrichtungen ein, um die Armen zu zählen und zu unterstützen und ihre sozialen und wirtschaftlichen Rechte zu erweitern.
Durch die Verknüpfung von Bottom-up- und transnationalen Ansätzen unterstreicht Vergara die Grenzen dieser Politik und zeigt, wie die Vorteile und der Schutz der Lohnarbeit zum zentralen Bestandteil des Lebens und der Kultur der Menschen wurden und wie globale wirtschaftliche Rezessionen, politische Unterdrückung und missbräuchliche Arbeitgeber ihre Arbeiterkultur bedrohten. Fighting Unemployment in Twentieth-Century Chile trägt zum Verständnis der tiefgreifenden Ungleichheit bei, die die chilenische Geschichte durchdringt, und zwar durch eine detaillierte Analyse der Beziehungen zwischen Sozialarbeitern und Arbeitslosen, der Auslegung der Arbeitsgesetze und der alltäglichen Haltung der Arbeitgeber.