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Struggles of Voice: The Politics of Indigenous Representation in the Andes
In den letzten zwei Jahrzehnten haben indigene Bevölkerungsgruppen in Lateinamerika ein bemerkenswertes Maß an Sichtbarkeit und politischer Wirksamkeit erreicht, insbesondere in Ecuador und Bolivien. In Struggles of Voice untersucht Jos Antonio Lucero diese beiden herausragenden Beispiele, um die unterschiedlichen Muster indigener Mobilisierung zu verstehen und das theoretische Modell, mit dem wir politische Repräsentation mit sozialem Wandel verbinden, neu zu formulieren.
Auf der Grundlage umfangreicher Feldforschung untersucht Lucero die vereinte indigene Bewegung in Ecuador und vergleicht sie mit der eher fragmentierten Situation in Bolivien. Er analysiert die Mechanismen, die in den politischen und sozialen Strukturen wirken, um die unterschiedlichen Ergebnisse in beiden Fällen zu erklären. Lucero bewertet die Feinheiten der vielen indigenen Organisationen und den Einfluss verschiedener Nichtregierungsorganisationen, um aufzudecken, wie die Konflikte innerhalb der sozialen Bewegungen, die sich verändernde Natur indigener Identitäten und die Politik des Transnationalismus zum Erfolg oder Misserfolg der politischen Mobilisierung beitragen.
Struggles of Voice verbindet philosophische Untersuchungen mit empirischen Analysen und ist eine fundierte und prägnante vergleichende Geschichte der indigenen Bewegungen in diesen beiden Andenländern. Sie trägt dazu bei, unser Verständnis der komplexen Überschneidungen von sozialen Bewegungen und politischer Repräsentation neu zu definieren.