Bewertung:

The Klamath Knot von David Rains Wallace ist eine einzigartige Erkundung des Lebens, der Evolution und der Mythologie, die sich auf die Klamath Mountains in Nordkalifornien und Süd-Oregon konzentriert. Das Buch verbindet harte Wissenschaft mit philosophischen Betrachtungen und Mythen und regt den Leser zum Nachdenken über die natürliche Welt und den schmalen Grat zwischen Realität und Fantasie an.
Vorteile:Die Leser schätzen Wallaces reiches Wissen über das Ökosystem der Klamaths und seinen poetischen Schreibstil. Das Buch bietet eine erfrischende Perspektive auf die Biowissenschaften und verbindet auf kreative Weise Evolutionsbiologie mit mythologischen Elementen. Viele finden, dass es zum Nachdenken anregt und wunderschön geschrieben ist und ihr Verständnis für die Natur und die komplexen Zusammenhänge der Evolution fördert. Es wird als ein klassisches Naturkundebuch angesehen, das zum Staunen über die Umwelt anregt.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass die Vermischung von Wissenschaft und Mythos, insbesondere die Hinweise auf Bigfoot, dem allgemeinen naturkundlichen Thema abträglich ist, und bezeichneten es als spekulativ und verwirrend. Einige merkten an, dass das Buch zwar eine schöne Prosa hat, aber Leser verwirren könnte, die nach einer reinen Naturgeschichte oder einem geologischen Bericht über das Gebiet suchen. Außerdem waren einige der Meinung, dass der Text für Personen ohne wissenschaftlichen Hintergrund eine Herausforderung darstellen könnte, was ihn für ein allgemeines Publikum weniger zugänglich macht.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Klamath Knot: Explorations of Myth and Evolution
Ausgezeichnet mit der John Burroughs Medal for Nature Writing, der Commonwealth Club Silver Medal for Literature 1984 und vom San Francisco Chronicle als eines der besten Sachbücher des 20.
Jahrhunderts bezeichnet, ist The Klamath Knot, ursprünglich 1983 bei Sierra Club Books erschienen, eine persönliche Vision der Wildnis in den Klamath Mountains im Nordwesten Kaliforniens und im Südwesten Oregons, gesehen durch die Brille der Evolutionsmythologie. David Rains Wallace nutzt seine Erkundungen der verschiedenen Ökosysteme in dieser Region, um über die Rolle von Evolution und Mythos in unserer Kultur nachzudenken.
In seinem neuen Nachwort plädiert der Autor für die Einrichtung eines neuen Parks, um diesen außergewöhnlich reichen Fundus an Reliktarten und Evolutionsgeschichten zu schützen, der von Naturschützern seit John Muir weitgehend übergangen wurde.