Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche Erforschung von Themen wie Robotik, Sklaverei und Kulturwissenschaften hoch gelobt und ist besonders für Science-Fiction- und Musikfans interessant. Es ist sowohl akademisch streng als auch fesselnd und bietet tiefgreifende Reflexionen, die mit verschiedenen kulturellen Themen in Einklang stehen.
Vorteile:Bahnbrechende Erkenntnisse, fesselnde Erzählung, relevant für Science Fiction und Kulturwissenschaften, erforscht komplexe Themen wie Robotik und Sklaverei, geeignet für Musik- und Technikfans, regt zum Nachdenken und Weiterforschen an.
Nachteile:Enthält einen gnadenlos akademischen Ton, der möglicherweise nicht alle Leser anspricht, und einige Abschnitte sind möglicherweise sehr dicht oder schwierig zu verstehen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Sound of Culture: Diaspora and Black Technopoetics
The Sound of Culture erforscht die Geschichte von Rasse und Technologie in einer Welt, die von Sklaverei, Kolonialismus und Industrialisierung geprägt ist. Das Buch beginnt im späten neunzehnten Jahrhundert und reicht bis ins einundzwanzigste Jahrhundert, um die Abhängigkeit dieser Geschichten zu verdeutlichen.
Anhand amerikanischer, britischer und karibischer Literatur wird ein breites Spektrum an Themen beleuchtet: Minstrelsy, viktorianische Science-Fiction, Cybertheorie und künstliche Intelligenz. All diese Facetten, so Louis Chude-Sokei, sind Teil einer Geschichte, in der die Musik eine zentrale Rolle in der Gleichung spielt, die Schwarze und Maschinen miteinander verbindet.
Wie Chude-Sokei zeigt, hat die Science Fiction selbst ihre Wurzeln in rassistischen Ängsten, und er verfolgt diese Ängste über zwei Jahrhunderte und eine Reihe von Schriftstellern und Denkern - von Samuel Butler, Herman Melville und Edgar Rice Burroughs über Sigmund Freud, William Gibson und Donna Haraway bis hin zu Norbert Weiner, Sylvia Wynter und Samuel R. Delany.