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The Commentary of Zacharias Ursinus on the Heidelberg Catechism: On the Heidelberg Catechism - The Protestant Christian Doctrines, dating to 1563
Zacharias Ursinus war ein reformierter christlicher Theologe, der den Heidelberger Katechismus verfasste, ein frühes protestantisches Dokument über den Glauben, das im Frage-und-Antwort-Format verfasst wurde.
Ursinus lebte inmitten der heftigen religiösen Umwälzungen, die auf die Reformation folgten, und gehörte zur Avantgarde der Theologen und christlichen Autoren in Deutschland. Die neu gegründete reformierte Kirche wollte ihren Einfluss in der Bevölkerung festigen.
Zu diesem Zweck verfasste und veröffentlichte er eine Reihe von Büchern, die Antworten auf Fragen des Glaubens gaben. Der Heidelberger Katechismus war eines der einflussreichsten Bücher, das eine breite Leserschaft fand und für die Etablierung des Protestantismus von entscheidender Bedeutung war. Seine geordnete Zusammenstellung von 52 Herrentagen - einer für jede Woche des Jahres - erleichterte den Unterricht.
Ursinus' Erklärungen sind schlüssig und legen die Grundsätze des Christentums dar, indem sie eine Vielzahl von Fragen zu Themen wie Jesus Christus, Taufe, Sünde, Vergebung und Erlösung beantworten. Sowohl die neutestamentlichen Evangelien als auch die alttestamentlichen Überlieferungen werden untersucht.
Besonders hervorzuheben sind die Erläuterungen des Autors zu den Zehn Geboten des Mose und deren ungebrochene Bedeutung für das christliche Leben. Auch kulturelle Fragen werden berücksichtigt.
Die Rolle der Kirche in der Gesellschaft und die Zeremonien, an denen die Gläubigen teilnehmen. Es gibt bemerkenswerte Anspielungen auf die anhaltenden Feindseligkeiten seiner Zeit.
Ursinus macht gelegentlich abfällige Anspielungen auf die katholische Kirche und bezeichnet ihre Gläubigen als "päpstliche Masse".