Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse von James Michael Curleys politischem Leben und der politischen Landschaft in Boston und verbindet faszinierende Anekdoten mit historischen Einblicken. Es wurde jedoch für seine komplexe Sprache, übereilte Schlussfolgerungen und unnötige zeitgenössische Kommentare kritisiert, die von der Haupterzählung ablenken.
Vorteile:Gut recherchiert, aufschlussreich über die politische Geschichte Bostons, fesselnde Anekdoten und eine zum Nachdenken anregende Analyse der amerikanischen Politik des frühen 20. Jahrhunderts. Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für Curley oder die politische Geschichte Bostons interessieren.
Nachteile:Die unnötig komplexe Sprache des Autors erschwert die Lektüre. Außerdem wird in einigen Rezensionen ein Mangel an Humor, ein überstürztes Ende, irrelevante zeitgenössische politische Kommentare und eine Tendenz zu einer negativen Sichtweise auf Curleys Leben und Politik bemängelt. Die Struktur ist manchmal abgehackt, so dass die Zeitlinie schwer zu verfolgen ist.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Rascal King: The Life and Times of James Michael Curley (1874-1958)
James Michael Curley, der zweimal inhaftierte Schurke und Volksverfechter, der Erbauer von Krankenhäusern und Schulen und schamlose Schmarotzer, der überzeugende Redner und Meister der politischen Farce, war Stoff für Legenden, lange bevor sein Leben in Edwin O'Connors klassischem Roman Das letzte Hurra zur Fiktion wurde.
Als Bürgermeister von Boston, als Kongressabgeordneter und als Gouverneur von Massachusetts stieg Curley aus den irischen Slums in einer Karriere auf, die sich von der progressiven Ära unter Teddy Roosevelt bis zum Aufstieg von JFK erstreckte. Beattys fesselnde Geschichte dieses bemerkenswerten Mannes - und seiner Stadt, seines Volkes und seiner Zeit - ist eine Biografie vom Feinsten.