Bewertung:

Das Buch „The Constructed Other“ bietet wertvolle Einblicke in die japanische Architektur, ihre Wahrnehmung und Aneignung durch andere, was es zu einer unverzichtbaren Lektüre für die Architektur- und Designgemeinschaft macht. Es kontextualisiert japanische Architekturkonzepte und integriert das Systemdenken in seine Analyse.
Vorteile:⬤ Bietet eine fachkundige Kontextualisierung der japanischen Architektur
⬤ verwendet einen brillanten konzeptionellen Rahmen
⬤ bietet Einblicke in Designphänomene und Systemdenken
⬤ empfohlen als Ausgangspunkt für weitere Lektüre des Autors.
In der Rezension werden keine spezifischen Nachteile erwähnt, was auf eine allgemein positive Aufnahme hindeutet.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Constructed Other: Japanese Architecture in the Western Mind: Japanese Architecture in the Western Mind
The Constructed Other argumentiert, dass die im Westen weit verbreitete Annahme der inhärenten Andersartigkeit der japanischen Architektur diese nicht nur zum ultimativen Test für die Universalität westlicher Theorien, sondern auch zu einer unerschöpflichen Quelle kreativer Inspiration gemacht hat.
Das Buch zeichnet drei miteinander verwobene Themen in westlichen Berichten über japanische Architektur von der Wiedereröffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute nach: den Wunsch, westliche Architekturtheorien in japanischen Gebäuden bestätigt zu sehen; Bemühungen, Elemente japanischer Architektur in westliche Gebäude zu integrieren; und den Wunsch, zeitgenössische japanische Architektur mit japanischen Traditionen zu verbinden.
Es wird vermutet, dass diese Narrative zusammengenommen dazu führten, dass im Westen eine mythische Version der japanischen Architektur entstand, die oft im Widerspruch zu den historischen Fakten steht, aber dennoch einen starken Einfluss auf die internationale Architektur des 20.