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Circle of Tears
Kreis der Tränen von Jeanne Marie Antoinette ist ein einfühlsamer, gut geschriebener Bericht über die persönliche Reise der Autorin in die Welt des modernen Spiritualismus. Sie beginnt mit einer fesselnden Heimsuchung durch die verstorbene Mutter von Elian Gonzales, einem der einzigen Überlebenden einer unglücklichen Flucht aus Kuba, dessen Geschichte weltweit Schlagzeilen machte.
Antoinette setzt schnell den Ton für eine kraftvolle und beunruhigende Geschichte, die zugleich autobiografisch und pädagogisch ist. Das Herzstück dieser überraschenden und zutiefst ehrlichen Geschichte ist jedoch die Liebe einer Mutter, die in den Worten zum Ausdruck kommt, mit denen Elians zum Tode verurteilte Mutter ihr Leben Revue passieren lässt: "Meistens erinnere ich mich an Tränen. Tränen des Glücks, manchmal der Traurigkeit, aber es waren immer Tränen.
Ja, ein ganzer Kreis von Tränen. Doch, wie Antoinette uns weise erinnert, gibt es neben den Tränen auch das Gebet, und das Gebet, so verkündet sie, kann einen Glauben hervorbringen, der groß genug ist, um "alle sieben Meere ohne Boden" zu füllen.