Bewertung:

Das Buch „The Imposter's War“ von Mark Arsenault ist eine fesselnde und gut recherchierte Erzählung über John Rathom, einen Journalisten, der für seine Spionagegeschichten während des Ersten Weltkriegs bekannt war. Die Leser schätzen die gründliche Recherche und den fesselnden Schreibstil, der die Geschichte zum Leben erweckt und sie gleichzeitig zugänglich und unterhaltsam macht.
Vorteile:Sorgfältig recherchiert, fesselnd und mitreißend geschrieben, lebendige Beschreibungen von Personen und Ereignissen, unterhaltsam und informativ, eine Mischung aus Humor und reichhaltigen historischen Details, tiefgründig berichtet und leicht zu lesen.
Nachteile:Einige mögen den historischen Fokus auf eine weniger bekannte Figur nicht so fesselnd finden wie umfassendere Erzählungen über den Ersten Weltkrieg, und einige Leser mögen die Komplexität von Rathoms Charakter (Held oder Schurke) in Frage stellen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Imposter's War: The Press, Propaganda, and the Newsman Who Battled for the Minds of America
Die schockierende Geschichte der Spionage und Unterwanderung der amerikanischen Medien während des Ersten Weltkriegs und der Mann, der sie aufdeckte. Ein Mann, der nicht der war, der er zu sein schien...
Russland war nicht die erste ausländische Macht, die die amerikanische Volksmeinung von innen heraus beeinflusste. Im Vorfeld von Amerikas Eintritt in den Ersten Weltkrieg gab Deutschland das moderne Äquivalent von einer Milliarde Dollar aus, um die amerikanischen Medien, die Industrie und die Regierung zu infiltrieren, um die Versorgungskette der alliierten Streitkräfte zu untergraben. Ohne die unermüdliche Aktivität von John Revelstoke Rathom, dem Herausgeber des abgewrackten Providence Journal, wäre Amerika vielleicht bei seiner Neutralitätsposition geblieben. Aber er schaffte es, den amerikanischen Willen zu mobilisieren und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Präsident Wilson den Kongress um eine Kriegserklärung ersuchen konnte - und das alles, während er deutsche Diplomaten auswies und sensationelle Verschwörungen aufdeckte.
Und doch war John Rathom nicht sein richtiger Name. Und seine vielen journalistischen Heldentaten, von denen er auf landesweiten Vortragsreisen vor begeistertem Publikum berichtete, haben nie stattgefunden. Wer also war dieser große, geliebte und letztlich tragische Betrüger?
In The Imposter's War (Der Krieg des Hochstaplers) deckt Mark Arsenault die Wahrheit über die Ursprünge von Rathom auf und beleuchtet einen surrealen und zu wenig bekannten Abschnitt der amerikanischen Geschichte, der heute wieder auflebt.
Die Legende von John Rathom umspannt die Propagandaschlacht, die die USA auf einen Krieg zusteuerte. Er stieg in der Redaktion auf, überlebte romantische Skandale und kämpfte gegen Rivalen, um schließlich vom Redakteur zum De-facto-Spion (und begeisterten Kollaborateur) Großbritanniens zu werden. Er deckte das Huerta-Komplott auf (bei dem Deutschland Mexiko ein Bündnis anbot und ihm die nötigen Waffen versprach, um die im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg verlorenen Gebiete zurückzuerobern) und half, die von deutschen Agenten organisierten Streiks zur Stilllegung der amerikanischen Industrie zu beenden.
Aber Rathom wurde schließlich zu Fall gebracht, nachdem der aufstrebende Franklin D. Roosevelt das Wohlwollen des Justizministeriums aufgebraucht hatte, als er die US-Marine mit der Berichterstattung über einen Sexskandal in Verlegenheit brachte.
Arsenault zeichnet den Aufstieg und Fall dieser rätselhaften Figur nach und stellt gleichzeitig den reichen und faszinierenden Kontext der deutschen Täuschungsmanöver und der frühen Jahre des Ersten Weltkriegs dar. Der Krieg des Hochstaplers ist eine fesselnde und fesselnde Erzählung über einen Mann mit Fehlern, der dennoch den Lauf der Geschichte veränderte.