Bewertung:

Das Buch ist ein grundlegender Text von Kenneth Burke, der tiefe Einblicke in die Rhetorik, insbesondere im Kontext des Kalten Krieges und der Kommunikation, gewährt. Es handelt sich nicht nur um eine Sammlung seiner Werke, sondern um einen umfassenden Band.
Vorteile:Tiefgreifende Einblicke in die Rhetorik, vollständige Kapitel mit spezifischen Details, die für das Verständnis von Burkes Beiträgen zum Frieden und zur Kommunikation unerlässlich sind, besonders relevant für diejenigen, die sich mit der Ära des Kalten Krieges beschäftigen.
Nachteile:Die letzten beiden Kapitel wirken unvollständig und bedürfen möglicherweise einer weiteren Ausarbeitung; das Buch könnte anfangs eine Herausforderung darstellen, da es einem Überblickskurs ähnelt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The War of Words
Als Kenneth Burke in den 1940er und 1950er Jahren sein berühmtes "Motivorum"-Projekt konzipierte, sah er es in drei Teilen vor. Während der dritte Teil, A Symbolic of Motives, nie fertiggestellt wurde, sind A Grammar of Motives (1945) und A Rhetoric of Motives (1950) zu kanonischen theoretischen Dokumenten geworden.
A Rhetoric of Motives war ursprünglich als zweiteiliges Buch geplant. Nun liegt endlich der zweite Band vor, der bisher unveröffentlichte War of Words, in dem Burke auf brillante Weise die rhetorischen Mittel aufdeckt, die den Krieg im Namen des Friedens fördern. Der Krieg der Worte entlarvt den Militarismus während des Kalten Krieges und katalogisiert kriegerische Überzeugungsstrategien und -taktiken, die auch heute noch verwendet werden, und zeigt auf, wie populäre Nachrichtenmedien, ob bewusst oder unbewusst, internationale Spannungen und Rüstung in turbulenten politischen Zeiten schüren können.
Diese maßgebliche Ausgabe enthält eine Einführung der Herausgeber, in der die Entstehungsgeschichte und der kulturelle Kontext sowohl von The War of Words als auch von A Rhetoric of Motives erläutert werden. The War of Words beleuchtet das Studium der modernen Rhetorik und vertieft gleichzeitig unser Verständnis der Politik nach dem Zweiten Weltkrieg.