Bewertung:

Das Buch ist eine detaillierte und gründliche Darstellung der Singapur-Kampagne und der frühen Phasen des Zweiten Weltkriegs im Pazifik, wobei der Schwerpunkt auf den britischen und japanischen Militäroperationen liegt. Es bietet zwar wertvolle Einblicke und ist gut in militärischer Sprache geschrieben, hat aber erhebliche Probleme mit der Bearbeitung, insbesondere mit sich wiederholenden Abschnitten, die das Leseerlebnis stören können.
Vorteile:⬤ Umfassende und gründliche Geschichte der Singapur-Kampagne und der frühen Militäraktionen im Zweiten Weltkrieg.
⬤ Enthält ironischen britischen Humor und ist schnell zu lesen.
⬤ Hervorragende Schreib- und Redaktionsqualität insgesamt, mit detaillierter Aufmerksamkeit für militärische Operationen in allen Bereichen.
⬤ Hervorragende Karten und umfassende Darstellung der Streitkräftestrukturen.
⬤ Eine nützliche Quelle für Forscher aufgrund der detaillierten und maßgeblichen Darstellung.
⬤ Erhebliche redaktionelle Probleme, einschließlich sich wiederholender Absätze, die es schwierig machen, Teile des Buches zusammenhängend zu lesen.
⬤ Einige Rezensenten empfanden die Erzählung als trocken und wenig aufregend.
⬤ Begrenzte Berichterstattung über bestimmte Ereignisse, wie den Rückzug durch Burma, der in einem anderen Band behandelt wird.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The War Against Japan
Der erste von fünf Bänden der 18-bändigen offiziellen britischen Geschichte des Zweiten Weltkriegs, die sich mit dem Krieg gegen Japan befasst; dieses Buch beschreibt den Fall der britischen Gebiete im Fernen Osten: Hongkong, Borneo, Malaya und schließlich die Festungsinsel Singapur - vielleicht die größte britische Einzelkatastrophe des gesamten Krieges. Die Autoren machen die Vernachlässigung der Verteidigungsanlagen in der Zwischenkriegszeit und die Beschäftigung der Regierung mit der Rettung Großbritanniens im Jahr 1940 für den Verlust des asiatischen Imperiums verantwortlich.
Nach Ansicht der Autoren war „der Feldzug in Malaya verloren, bevor er begonnen hatte“, was zumindest teilweise auf die Unfähigkeit der Behörden vor Ort zurückzuführen war. Das Buch beschreibt Japans Pläne zur imperialen Vergrößerung auf Kosten der verwundbaren britischen und niederländischen Kolonien in der Region und den schnellen Zusammenbruch der europäischen Reiche vor dem blitzartigen japanischen Vorstoß.
Der Verlust der britischen Kriegsschiffe „Prince of Wales“ und „Repulse“, der die Katastrophen an Land ergänzt, und das Verschwinden so vieler Männer - britischer, australischer und anderer Commonwealth-Nationen - in den Schrecken der japanischen Gefangenschaft vervollständigen die traurige Geschichte eines der Tiefpunkte Großbritanniens im Zweiten Weltkrieg. Das Buch enthält 27 Anhänge, die die Stärke und Struktur der beteiligten Streitkräfte veranschaulichen, und ist mit 28 Karten und Skizzen sowie 26 Fotografien großzügig illustriert.