Bewertung:

Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine umfassende Perspektive auf die historischen Beziehungen zwischen indigenen Völkern und spanischen Kolonisatoren in Westmexiko, insbesondere zur Zeit der zweiten Conquista.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und wissenschaftlich
⬤ bietet objektive Perspektiven
⬤ ausgezeichnete Dokumentation
⬤ zugänglich für englischsprachige Leser
⬤ notwendiger Beitrag zum Verständnis der Geschichte.
Einige Leser könnten das Buch als dicht oder herausfordernd empfinden, wie ein Rezensent anmerkte, der noch dabei ist, es zu lesen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The War for Mexico's West: Indians and Spaniards in New Galicia, 1524-1550
"Der Krieg um den Westen Mexikos" untersucht eine dramatische, komplexe Episode in der frühen Geschichte Neuspaniens, die einen lehrreichen Kontrapunkt zu der viel vertrauteren, triumphalistischen Erzählung von spanischem Wagemut, Widerstandsfähigkeit und Sieg bildet, die in der oft erzählten Geschichte der Eroberung Zentralmexikos zum Ausdruck kommt. Als die Spanier ihre Herrschaft über Zentralmexiko festigten, schwärmten sie in verschiedene Richtungen aus und betraten 1524 erstmals Westmexiko - das künftige Neugalizien. Einige Jahre später folgte eine ausgewachsene Eroberungsexpedition. Unter den lose organisierten, ethnisch und sprachlich vielfältigen Gesellschaften in Neugalizien hatten jedoch weder die üblichen Eroberungsstrategien der Spanier noch ihre Versuche, sich niederzulassen und ihre Institutionen durchzusetzen, viel Erfolg. Im Jahr 1540 brach ein Aufstand gegen die spanische Herrschaft aus, der heute als Mixton-Krieg bekannt ist. Er zog Tausende von Menschen aus vielen verschiedenen indigenen Gemeinschaften an und machte den Misserfolg der Spanier in der Region deutlich.
Eingebettet in den Kontext der komplexen Politik des frühen Neuspaniens, in der so prominente Persönlichkeiten wie Hernando Cortes, Nuno de Guzman, Pedro de Alvarado, Francisco Vazquez de Coronado und Don Antonio de Mendoza darum wetteiferten, ihre Ambitionen im Westen zu verwirklichen, und unter Einbeziehung von Berichten und Zeugnissen, die die Sichtweise der Eingeborenen widerspiegeln, bietet Altmans Behandlung der langwierigen Eroberung von Neu-Galizien die erste vollständige Darstellung dieser wenig bekannten Ereignisse und ihrer Folgen für Indianer und Spanier in englischer Sprache.
Ausgezeichnet mit dem A. B. Thomas Book Award 2011 des Southeastern Council of Latin American Studies".