Bewertung:

Das Buch hat eine Mischung aus Lob und Kritik erhalten. Viele Rezensenten schätzen David Irvings gründliche Recherchen, seinen fesselnden Schreibstil und seine frische Perspektive auf die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs, insbesondere aus deutscher Sicht. Einige Leser heben seine Verwendung von Primärquellen und seine detailorientierte Herangehensweise als wesentliche Stärken hervor. Andere wiederum äußern Bedenken über Irvings kontroverse Ansichten, insbesondere seine Anti-Holocaust-Haltung, und kritisieren seine Charakterisierung historischer Ereignisse und Figuren, da sie vermuten, dass seine Perspektive nicht mit den gängigen historischen Interpretationen übereinstimmt.
Vorteile:Gut recherchiert anhand von Primärquellen, wortgewandt geschrieben, klare chronologische Darstellung der Ereignisse, fesselnder Erzählstil, bietet eine einzigartige Perspektive auf die deutsche Beteiligung vor dem Zweiten Weltkrieg und ist leicht zu lesen.
Nachteile:Irvings umstrittene Stellung aufgrund seiner Anti-Holocaust-Überzeugungen, seine mögliche Voreingenommenheit und die Darstellung Hitlers könnten diejenigen verärgern, die eine konventionelle Darstellung erwarten, und einige Leser fanden die historische Interpretation anstößig oder revisionistisch.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
The War Path: Hitler's Germany 1933-1939: Hitler's Germany 1933-1939
Vom 3. Februar 1933, als er seinen Generälen im Geheimen von seinem ultimativen Ziel, in den Osten einzumarschieren und ihn zu erobern, erzählte, bis zum 3. September 1939, als er die Berliner Kanzlei in Richtung polnische Front verließ, verfolgte Adolf Hitler nur ein einziges Ziel: Krieg zu führen und die deutsche Rache und Hegemonie zu erlangen.
Es sollte, wie die Welt weiß, ein Krieg werden, der vierzig Millionen Tote fordern, den größten Teil Europas und halb Asiens verwüsten und das Dritte Reich zerstören würde.
Wie schon in seinem gefeierten und umstrittenen Buch Hitlers Krieg schildert David Irving die Ereignisse sozusagen hinter Hitlers Schreibtisch, um jede Episode mit seinen Augen zu sehen und zu verstehen. Er verwendet originales und unveröffentlichtes Material aus erster Hand, das ihn auf der Suche nach Dokumenten und Korrespondenz quer durch Europa geführt hat.
Dadurch vermittelt er seinen Lesern ein umfassenderes Bild sowohl von den politischen Vorbereitungen für den Krieg als auch von dem komplizierten Netz persönlicher Beziehungen, an dem Hitlers Reich schließlich scheiterte. Er entdeckte umfangreiche Aufzeichnungen von Abhörmaßnahmen, die in den Jahren 1938-39 in den britischen und französischen Botschaften in Berlin durchgeführt wurden.
In eifriger Detektivarbeit hat er auch die privaten Papiere von Weizsäcker, Ribbentrops Staatssekretär, und die Tagebücher von Walther Hewel, Ribbentrops Verbindungsmann zu Hitler, aufgespürt. Viele Seiten mit Fotografien aus privaten Sammlungen geben neue Einblicke in Hitler und sein Umfeld.
So schöpft Irving aus den Tagebüchern und Briefen von Hitlers Untergebenen und schafft eine unmittelbare und authentische Atmosphäre. Dadurch werden bisher unerklärlich erscheinende Handlungen Hitlers beleuchtet und ein neues Licht auf das nationalsozialistische Deutschland in den sechs Jahren vor dem Krieg geworfen.