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The Crimean War and Irish Society
Ziel dieses Buches ist es, eine Studie über Irland während des Krimkriegs zu erstellen, die im Wesentlichen eine "Heimatfrontstudie" darstellt, oder genauer gesagt, über die Reaktionen der irischen Gesellschaft auf diesen Konflikt. Es soll vor allem die bestehenden Forschungsarbeiten über die Erfahrungen der irischen Soldaten während und nach dem Krieg ergänzen, aber auch die begrenzten Arbeiten, die bereits über die irische Gesellschaft und den Konflikt durchgeführt wurden, wesentlich erweitern.
Das Buch umfasst in erster Linie die Jahre des Konflikts, von seinen Ursprüngen im Streit zwischen Russland und dem Osmanischen Reich um die Heiligen Stätten im Jahr 1853 über die französischen und britischen politischen und später militärischen Interventionen in den Jahren 1854/5 bis hin zu den Sieges-, Friedens- und Heimkehrfeiern im Jahr 1856. Darüber hinaus werden auch die vorangegangenen und nachfolgenden Jahrzehnte untersucht, um die Ereignisse und Akteure der Kriegsjahre zu kontextualisieren und die Prozesse des Gedenkens und der Erinnerungsarbeit darzustellen und zu analysieren. Der Ansatz der Studie ist systematisch, wobei der Inhalt in sechs übersichtliche und kohärente Themenbereiche gegliedert ist, die in einem chronologischen Prozess analysiert werden.
Das Buch deckt alle wichtigen Aspekte der Gesellschaft und des Lebens in Irland während dieser Zeit ab, um eine möglichst umfassende Analyse der verschiedenen Auswirkungen des Krieges und der Reaktionen der Menschen darauf zu ermöglichen. Diese Studie wird auch im breiteren Kontext nicht nur der Reaktionen des Vereinigten Königreichs und des britischen Empire im weiteren Sinne, sondern auch der Beziehungen Irlands zu diesen politischen Gebilden und der Geschichte Irlands nach der Hungersnot oder in der Mitte des viktorianischen Zeitalters und sogar im weiteren Sinne des neunzehnten Jahrhunderts durchgeführt.