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The Cult of St Edmund in Medieval East Anglia
Auf der Longlist für den Katharine Briggs Award 2016.
Der heilige Edmund, König und Märtyrer, der angeblich im Jahr 869 von Dänen (oder Wikingern) getötet wurde, war einer der herausragenden Heiligen des Mittelalters. Sein Kult wurde von mehreren englischen Königen bevorzugt und gefördert und führte zu einer Vielzahl von visuellen, literarischen, musikalischen und politischen Artefakten.
Diese Studie untersucht die Entwicklung der Verehrung des heiligen Edmund von ihrem ersten Aufblühen im neunten Jahrhundert bis zum Vorabend der Reformation. Sie geht einer Reihe von Schlüsselfragen nach: Wie, warum und wann hat sich der Kult entwickelt? Wer war für seine Förderung und Verbreitung verantwortlich? An welche Gruppen und Personen wandte sich der heilige Edmund? Wie hat sich dies im Laufe der Zeit entwickelt? Die Studie stützt sich auf eine Reihe von Text- und Bildschätzen aus dem ehemaligen Königreich des angelsächsischen Königs und dem späteren kultischen Kernland Norfolk und Suffolk und nutzt Quellen und Ansätze aus verschiedenen Disziplinen (Literatur, Kunstgeschichte, Sozialgeschichte und Anthropologie), um die soziale, kulturelle und politische Dynamik der Kultbildung zu erhellen.
Dr. REBECCA PINNER ist Dozentin für Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit an der University of East Anglia.