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The Long Lost Friend: A Collection of Mysterious and Invaluable Arts and Remedies, for Man as Well as Animals: Of Their Virtue and Efficacy
Johann Georg Hohman's Long Lost Friend (Lang verlorener Freund) stellte praktische Anwendungen von mysteriöser Volksmagie und ländlichen Hausmitteln zusammen, die ihre Wurzeln im mittelalterlichen Europa haben. Diese Methoden, die erstmals 1820 in Amerika veröffentlicht wurden, entstammen der christlichen Theologie und schamanistischen Praktiken, die oft deutschen Einwanderern zugeschrieben werden.
In dem Buch werden Zaubersprüche, Charme, Segenssprüche, Beschwörungen, Amulette, Talismane, Palindrome, Kräuter, Elixiere, Tränke aus Tierteilen und pflanzliche Heilmittel vorgestellt, die alle möglichen menschlichen Leiden heilen, vor Hexen und Räubern schützen und Vieh und Ernten bewahren können. Die Legende besagt, dass allein das Mitführen dieses Buches der christlichen Magie half, übernatürliche Kräfte abzuwehren. Die in dem Buch vorgestellten Behandlungen spiegeln die Übertragung der europäischen Kultur und Anliegen auf das Hirtenleben im frühen Pennsylvania wider.
Was unter den Bürgern und Gelehrten von Pennsylvania Dutch als die Kunst des Powwow bekannt geworden ist, wird in einigen ländlichen Gebieten des Staates immer noch praktiziert. Die Sammlung wird weithin zitiert, von Anhängern des afroamerikanischen Hoodoo bis hin zu Theologen, und sie bewahrt ein schönes Beispiel für das ethnische Erbe.