Bewertung:

Das Buch „Long Road from Quito: Transforming Health Care in Rural Latin America“ erzählt die inspirierende Geschichte von David Gaus und seiner Reise zum Aufbau einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Ecuador. Es beleuchtet Ausdauer, Liebe und menschliche Intelligenz im Angesicht von Herausforderungen.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung, die die Geschichte zum Leben erweckt
⬤ inspirierender Bericht über die Entwicklung des Gesundheitswesens
⬤ gut geschrieben und lehrreich
⬤ schildert die Auswirkungen der Vision einer Person
⬤ bietet praktische Einblicke in die Herausforderungen der globalen Gesundheit.
Einige Leser werden vielleicht finden, dass sich das Buch zu sehr auf persönliche Anekdoten konzentriert und nicht auf umfassendere systemische Fragen; es könnte diejenigen nicht ansprechen, die einen eher analytischen oder akademischen Ansatz für globale Gesundheit suchen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Long Road from Quito: Transforming Health Care in Rural Latin America
Long Road from Quito präsentiert ein faszinierendes Porträt von David Gaus, einem unwahrscheinlichen Wegbereiter mit engen Verbindungen zur Universität von Notre Dame und einem noch überzeugenderen Leben nach dem Studium. Gaus ist zusammen mit seinem Mentor Rev.
Theodore M. Hesburgh, C. S.
C., Mitbegründer von Andean Health and Development (AHD), einer Organisation, die sich der Unterstützung von Gesundheitsinitiativen in Südamerika widmet.
Tony Hiss zeichnet den Lebensweg von Gaus nach, der von einem Buchhaltungsstudenten zu einem Arzt wurde, der sich dafür einsetzte, armen, ländlichen Gemeinden in Ecuador moderne Medizin zu bringen. Als er 1996 seine medizinische Praxis eröffnete, bestand die beste Strategie in diesen Gebieten darin, Präventivmaßnahmen in Kombination mit rudimentären klinischen Leistungen anzubieten.
Gaus erkannte jedoch, dass er einen viel umfassenderen Ansatz verfolgen musste, um den kranken Menschen auf dem Lande, die eine fünfstündige Lastwagenfahrt nach Quito und zum nächsten Krankenhaus auf sich nehmen mussten, optimal zu helfen. Er beschloss, das Krankenhaus zu den Patienten zu bringen. Das hat er nun zweimal getan und zwei erstklassige Krankenhäuser in Pedro Vicente Maldonado und Santo Domingo, Ecuador, gebaut.
Die Krankenhäuser, in denen nur Ecuadorianer arbeiten, bilden einheimische Ärzte im Rahmen eines Assistenzprogramms für Familienmedizin aus und tragen sich finanziell selbst. Seine Arbeit mit dem AHD gilt als Vorbild für den Rest Lateinamerikas, und der AHD hat sich zu einem wichtigen Akteur im Bereich der globalen Gesundheit entwickelt und arbeitet häufig mit der Weltgesundheitsorganisation und anderen internationalen Organisationen zusammen. In einem charmanten, unterhaltsamen Stil, der sich angenehm lesen lässt, zeigt Hiss, wie Gaus' Vision und Entschlossenheit zu diesen Erfolgen führten, in einer Geschichte, die für Notre-Dame-Leser, Gesundheitspraktiker, medizinische Anthropologen, lateinamerikanische Studenten und Wissenschaftler sowie die breite Öffentlichkeit gleichermaßen interessant ist.