Bewertung:

Das Buch befasst sich mit den Herausforderungen, mit denen sich Akademiker heute konfrontiert sehen, darunter die Korporatisierung der Universitäten und der Produktivitätsdruck, und plädiert für eine „langsame“ Herangehensweise an die akademische Welt, die ein tieferes Denken und Nachdenken fördert. Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten: Viele loben den aufschlussreichen Kommentar und die zum Nachdenken anregenden Ideen, während andere den Mangel an klaren Lösungen und den schwierigen Schreibstil kritisieren.
Vorteile:⬤ Gelehrt und schön geschrieben, bietet es tiefe Einblicke in die akademische Welt.
⬤ Spricht wichtige zeitgenössische Themen wie die Korporatisierung und den Druck auf die Lehrkräfte an.
⬤ Weckt die Hoffnung auf ein nachdenklicheres akademisches Leben und regt zum Nachdenken unter Akademikern an.
⬤ Eine empfehlenswerte Lektüre für Professoren und Studenten.
⬤ Bietet eine erfrischende Perspektive auf die Work-Life-Balance in der Wissenschaft.
⬤ Einige fanden den Schreibstil schwierig und unorganisiert, so dass es schwer war, sich auf die Ideen einzulassen.
⬤ Es fehlen konkrete Lösungen, um die vorgeschlagenen Veränderungen im akademischen Bereich zu erreichen.
⬤ Die Kritik an der gegenwärtigen akademischen Kultur kann als zu negativ erscheinen, ohne dass sie konkrete Anleitungen bietet.
⬤ Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass die feministische Kritik das Buch zu stark beeinflusst hat, was seinem Nutzen abträglich ist.
(basierend auf 73 Leserbewertungen)
The Slow Professor: Challenging the Culture of Speed in the Academy
Wenn es einen Bereich der Gesellschaft gibt, der bei sich selbst und anderen tiefgründiges Denken kultivieren sollte, dann ist es die akademische Welt. Doch die Korporatisierung der modernen Universität hat die Uhr beschleunigt und verlangt von den Lehrkräften mehr Geschwindigkeit und Effizienz, ohne Rücksicht auf die Folgen für Bildung und Wissenschaft.
In The Slow Professor erörtern Maggie Berg und Barbara K. Seeber, wie die Übernahme der Prinzipien der Slow-Bewegung im akademischen Leben dieser Erosion der humanistischen Bildung entgegenwirken kann.
Berg und Seeber konzentrieren sich auf das einzelne Fakultätsmitglied und seine eigene Berufspraxis und präsentieren sowohl eine Analyse der Geschwindigkeitskultur in der Wissenschaft als auch Möglichkeiten zur Stressreduzierung bei gleichzeitiger Verbesserung von Lehre, Forschung und Kollegialität. Der langsame Professor" ist ein Muss für jeden, der sich in der akademischen Welt über das hektische Tempo des heutigen Universitätslebens Gedanken macht.