Bewertung:

Die Rezensionen heben die positive Aufnahme des Buches hervor, insbesondere wegen seiner aufmunternden Botschaft bezüglich der Beteiligung von Latina-Frauen an der Politik. Die Rezensenten schätzten die Ermutigung und die Hoffnung, die das Buch insbesondere für Latina-Leserinnen ausstrahlt. Einige empfanden jedoch die starke Abhängigkeit des Buches von quantitativen Daten als potenziell verwirrend, insbesondere für diejenigen, die mit statistischen Studien nicht vertraut sind. Das Buch zeichnet sich durch seine Konzentration auf breite analytische Merkmale aus, lässt aber persönliche biografische Erzählungen vermissen.
Vorteile:⬤ Inspirierend und hoffnungsvoll für Latina-Leserinnen, insbesondere für solche in der Politikwissenschaft.
⬤ hebt die höheren Erfolgsquoten von Latina-Politikern im Vergleich zu weißen Politikerinnen hervor.
⬤ Beschäftigt sich mit wichtigen politischen Statistiken und Diskussionen.
⬤ Zielt darauf ab, die Perspektive auf farbige Frauen, die für ein Amt kandidieren, zu verändern und widerspricht den vorherrschenden Erzählungen über ihre Herausforderungen.
⬤ Kann für Leser, die von quantitativen Daten und statistischen Analysen eingeschüchtert sind, verwirrend sein.
⬤ Es fehlen detaillierte biografische Darstellungen von Politikern, was diejenigen enttäuschen könnte, die nach persönlichen Geschichten suchen.
⬤ Geht nicht auf bestimmte Themen im Zusammenhang mit Frauen in der Politik ein, wie z. B. die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familienpflichten.
⬤ Einige Leser könnten die Analyse von Ethnien und Geschlechtsmerkmalen als überwältigend empfinden.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Latina Advantage: Gender, Race, and Political Success
In den letzten zehn Jahren haben Frauen, die einer rassischen oder ethnischen Minderheit angehören, bedeutende Fortschritte in der US-Politik gemacht und stellen einen großen Teil der jeweiligen Minderheitendelegationen sowohl im Kongress als auch in den bundesstaatlichen Parlamenten. Dieser Trend zeigt sich besonders deutlich in der wachsenden politischen Präsenz von Latinas, doch haben Wissenschaftler bisher keine klaren Erklärungen für dieses Wahlphänomen geliefert - bis jetzt.
In ihrem Buch The Latina Advantage (Der Latina-Vorteil) stützt sich Christina E. Bejarano auf nationale Daten zur öffentlichen Meinung und eine genaue Untersuchung der Kandidaten für die Legislative der Bundesstaaten Texas und Kalifornien, um die neue Macht der politischen Überschneidung von Rasse und Geschlecht aufzuzeigen. Bejarano unterstreicht die Tatsache, dass Frauen, die einer rassischen/ethnischen Minderheit angehören, einen größeren Anteil an den Vertretern der Minderheiten stellen als weiße Frauen unter den weißen Mandatsträgern, und liefert empirische Beweise, um frühere theoretische Vorhersagen über den strategischen Vorteil der Überschneidung von Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit bei Latinas zu belegen. Sie weist darauf hin, dass zwei Faktoren die Grundlage für diesen Vorteil bilden: zunehmend qualifizierte Kandidaten und die Abschwächung der wahrgenommenen rassistischen Bedrohung, die dazu führt, dass weibliche Kandidaten aus Minderheiten weniger Nachteile erfahren als ihre männlichen Kollegen.
Bejarano wendet sich von den Ergebnissen der klassischen Literatur ab, die Stereotypen verstärken und weibliche Kandidaten aus Minderheiten als bei Wahlen benachteiligt beschreiben.