Bewertung:

Das Buch „Last Call at the Nightingale“ ist ein historischer Krimi, der im pulsierenden Jazz-Zeitalter von 1924 in New York City spielt. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Vivian Kelly, die tagsüber als Näherin arbeitet und in einem unterirdischen Jazz-Club das Abenteuer sucht. Die Geschichte zeichnet sich durch spannende Wendungen, sympathische Charaktere und eine atmosphärische Darstellung der Epoche aus, doch einige Leser empfanden das Tempo als uneinheitlich, da sich einige Teile nach einem schnellen Beginn hinzogen, und waren vom Ende enttäuscht.
Vorteile:Gut entwickelte Charaktere, eine interessante Handlung mit Wendungen, ein lebendiger, atmosphärischer Schreibstil, der das Jazz-Zeitalter einfängt, und eine Mischung aus historischen und sozialen Themen wie Klasse und Identität.
Nachteile:Ungleichmäßiges Tempo mit einem langsamen Anfang und einigen schleppenden Teilen, einem lauwarmen oder unbefriedigenden Ende und gelegentlicher Unglaubwürdigkeit der Handlungselemente.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
Last Call at the Nightingale: A Mystery
Der erste Teil der fesselnden Jazz-Krimiserie der Autorin Katharine Schellman, Last Call at the Nightingale, entführt die Leser in eine dunkel-glamouröse Speakeasy, in der Musik, Alkohol und Geheimnisse fließen.
Schellman ist eine Meisterin ihres Fachs und liefert einen Kriminalroman mit cleveren Wendungen und denkwürdigen Persönlichkeiten. --Denny S. Bryce, Bestsellerautorin von Wild Women and the Blues.
New York, 1924. Vivian Kellys Tage sind voller Plackerei, von der Mietwohnung, die sie mit ihrer Schwester teilt, bis zum Kleiderladen, in dem sie jeden Tag stundenlang näht.
Doch nachts flüchtet sie in die Nightingale, einen unterirdischen Tanzsaal, in dem illegaler Alkohol fließt und die Band mit rücksichtsloser Begeisterung den Charleston spielt. Mit einem Barkeeper, der ihr ein kostenloses Glas Champagner zusteckt, und Freunden, die den Besitzer kennen, kann Vivian sich in der Musik verlieren. Keiner fragt, woher sie kommt oder wie viel Geld sie hat. Keiner zuckt mit den Augen, wenn sie mit Männern oder Frauen flirtet, solange sie auf der Tanzfläche mithalten kann. Im Nightingale vergisst Vivian die Gefahren des New York der Prohibitionszeit und findet einen Ort, an dem sie sich wie zu Hause fühlt.
Doch dann entdeckt sie eine Leiche hinter dem Club, und die Gefahren klopfen wieder an.
Bei einer Polizeirazzia im Nightingale entdeckt Vivian, dass der Tote nicht der namenlose Schmuggler war, für den er sich ausgab. Da zu viele Leute annehmen, dass sie mehr über das Verbrechen weiß als sie selbst, findet sich Vivian zwischen den Gefahren des New Yorker Untergrunds und der Welt der Reichen und Sorglosen der Stadt wieder, wo Geld jede Sünde verbergen kann und das Leben der Armen als entbehrlich gilt... einschließlich Vivians eigenem.