Bewertung:

Das Buch „The Last Manchu: The Autobiography of Henry Pu Yi“ (Der letzte Mandschu: Die Autobiografie von Henry Pu Yi) bietet eine aufschlussreiche Perspektive auf das Leben von Chinas letztem Kaiser und schildert seinen Weg von der Kindheit bis zu seinem komplexen Erwachsenenleben. Die Leser finden die Erzählung fesselnd, vor allem diejenigen, die sich für die chinesische Geschichte interessieren, da sie eine andere und oft düstere Darstellung von Pu Yi bietet als die populäre Verfilmung. Viele Rezensenten schätzen die emotionale Tiefe und die Erforschung von Pu Yis Wandlung während der kommunistischen Umerziehungszeit, obwohl einige die Länge und den Erzählstil kritisieren.
Vorteile:⬤ Informativ und gut geschrieben
⬤ bietet einen Bericht aus erster Hand über bedeutende historische Ereignisse in China
⬤ anschauliche Beschreibungen des Lebens als Kaiser und des anschließenden Verlusts des Titels
⬤ fesselnd für diejenigen, die sich für chinesische Geschichte interessieren
⬤ die Verwandlung von Pu Yi wird als ein faszinierender Aspekt gesehen
⬤ emotional fesselnde Erzählung.
⬤ Das Buch ist langatmig und kann als langsam empfunden werden
⬤ einige Kritikpunkte bezüglich seiner Zuverlässigkeit, insbesondere wegen vermeintlicher Voreingenommenheit und Propaganda
⬤ Vorhandensein von Tippfehlern und erzählerischen Ungereimtheiten, die den Leser verwirren können
⬤ die Einleitung des Herausgebers wird als voreingenommen empfunden
⬤ Pu Yis Egozentrik und Charakterschwächen sind beeindruckend, können aber gemischte Gefühle hervorrufen.
(basierend auf 51 Leserbewertungen)
The Last Manchu: The Autobiography of Henry Pu Yi, Last Emperor of China
1908, im Alter von zwei Jahren, stieg Henry Pu Yi zum letzten Kaiser der jahrhundertealten Mandschu-Dynastie auf.
Nachdem Revolutionäre Pu Yi 1911 zur Abdankung gezwungen hatten, lebte der junge Kaiser dreizehn Jahre lang in der Verbotenen Stadt in Peking, jedoch ohne die Macht, die ihm seine Geburt verliehen hatte. Der Rest von Pu Yis Leben verlief turbulent: Er floh vor einem chinesischen Kriegsherrn, wurde Oberhaupt eines japanischen Marionettenstaates, war in einem russischen Gefängnis in Sibirien eingesperrt und musste Schwerstarbeit verrichten.
Der letzte Mandschu ist ein einzigartiger, fesselnder Bericht über Chinas turbulenteste und dramatischste Jahre.