Bewertung:

Das Buch ist eine gut recherchierte Biografie über Feldmarschall Gerd von Rundstedt, die seine militärische Karriere und sein persönliches Leben während und nach dem Zweiten Weltkrieg behandelt. Während viele Leser das Buch als informativ und ansprechend empfanden, bemängelten andere einen Mangel an Tiefe und zahlreiche typographische Fehler.
Vorteile:In vielen Rezensionen wird das Buch gelobt, weil es gut geschrieben und informativ ist und einen umfassenden Überblick über von Rundstedts militärische Karriere sowie über seinen Charakter und sein Privatleben bietet. Die Leser fanden es wertvoll für das Verständnis sowohl des Zweiten Weltkriegs als auch der Militärgeschichte. Das Buch wird für seine Einblicke in eine komplexe historische Figur gelobt, die sowohl von seinen Verbündeten als auch von seinen Feinden respektiert wurde.
Nachteile:Die Kritiker bemängeln unter anderem übermäßige Druckfehler und Ungereimtheiten im Text. Einige Leser sind der Meinung, dass es dem Buch an Tiefe in Bezug auf bestimmte historische Details und Ereignisse mangelt und dass wichtige Momente nur oberflächlich behandelt wurden. Außerdem wird erwähnt, dass das Buch manchmal langweilig ist und bestimmte Aspekte von Rundstedts Leben nicht angemessen behandelt, was einige Leser enttäuscht hat.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Last Prussian: A Biography of Field Marshal Gerd Von Rundstedt
Feldmarschall Gerd von Rundstedt (1875-1953) war einer der bedeutendsten deutschen Befehlshaber des Zweiten Weltkriegs.
Nach seinem Einsatz an der West- und Ostfront in den Jahren 1914-1918 stieg er stetig auf, bevor er 1938 in den Ruhestand trat. Er wurde zur Planung des Angriffs auf Polen abberufen und spielte eine führende Rolle bei diesem Angriff und beim Einmarsch in Frankreich 1940.
Danach befehligte er die Heeresgruppe Süd beim Angriff auf Russland, bevor er Ende 1941 entlassen wurde. Erneut abberufen, wurde er zum Oberbefehlshaber West ernannt und stand in dieser Funktion der alliierten Invasion in Frankreich 1944 gegenüber, wurde aber im Juli desselben Jahres abgesetzt. Im September 1944 nahm er seinen Posten wieder auf und trug die Gesamtverantwortung für die Gegenoffensive in den Ardennen im Dezember 1944.
Von den Amerikanern gefangen genommen, wurde er an die Briten ausgeliefert, die ihn wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stellen wollten. Nur sein schlechter Gesundheitszustand verhinderte dies.