Bewertung:

In den Rezensionen zu „Der letzte Tycoon“ von F. Scott Fitzgerald findet sich eine Mischung aus Wertschätzung für die Geschichte und die Charaktere, aber auch Frustration über den unvollendeten Status des Buches und Probleme mit bestimmten Ausgaben. Die Leser bewundern die aufschlussreiche Erkundung Hollywoods und relevanter gesellschaftlicher Themen, äußern aber ihre Enttäuschung über die Qualitätskontrolle in den veröffentlichten Ausgaben und die Unvollständigkeit des Buches aufgrund von Fitzgeralds frühem Tod.
Vorteile:⬤ Spannende Charaktere mit Entwicklungspotenzial für eine Serie.
⬤ Die Zeitspanne ist einzigartig interessant und relevant.
⬤ Einige Ausgaben sind wunderschön gestaltet und dienen als Hommage an Fitzgerald.
⬤ Aufschlussreiche Kommentare zu gesellschaftlichen Themen wie Lohnunterschiede und die Rolle der Frau, die auch heute noch aktuell sind.
⬤ Der Schreibstil zeigt Fitzgeralds charakteristischen Stil und sein Potenzial für Größe.
⬤ Der Roman ist unvollendet und lässt den Leser mit dem Wunsch nach mehr zurück, was zu einer unzusammenhängenden Erzählung führt.
⬤ Viele Ausgaben weisen erhebliche typografische Fehler auf, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Probleme mit bestimmten Ausgaben, wie z. B. unleserliche Schriftgröße oder die Zusendung falscher Bücher.
⬤ Enttäuschung über die Schädigung von Fitzgeralds Ruf durch die Veröffentlichung unvollständiger Werke.
(basierend auf 51 Leserbewertungen)
Last Tycoon
Eine fesselnde und verschwenderische Geschichte des Goldenen Zeitalters Hollywoods vom Autor von Der große Gatsby.
Hollywood der 1930er Jahre. Die Depression ist überwunden, die Studios boomen, und der Glanz und Glamour sind betörend. Aber für Cecilia Brady ist das einfach nur das Leben. Das heißt, bis sie Monroe Stahr trifft...
Stahr ist der Mittelpunkt des Ganzen. Ein genialer Produktionschef aus dem Goldenen Zeitalter Hollywoods. Cecilia ist wie hypnotisiert. Doch Stahrs Aufmerksamkeit ist woanders gefangen - in den Armen einer geheimnisvollen Frau - und Cecilia muss mit ansehen, wie sich eine leidenschaftliche, aber zum Scheitern verurteilte Liebesaffäre entwickelt.
Nach und nach verliert Stahr den Halt in dieser wankelmütigen Welt. Er kämpft mit seinen Schriftstellern und erklärt den Gewerkschaftsbossen den Krieg und wird nur durch Fitzgeralds eigenen Tod vor der Tragödie bewahrt.
Obwohl DER LETZTE TYKON für immer unvollendet bleiben wird, ist es ein Werk von unübertroffenem Potenzial, das ein Hollywood zeigt, das wir nicht mehr kennen. Eines der Stars im Aufstieg und der großen Filmemacher im freien Fall.