Bewertung:

Insgesamt wird das Buch „Der letzte Tycoon“ von F. Scott Fitzgerald als eine fesselnde, aber unvollendete Erzählung angesehen, die Einblicke in das Hollywood der 1930er Jahre durch die Augen der Hauptfigur Monroe Stahr gewährt. Die Leser schätzen die faszinierenden Themen Ehrgeiz, Geschlecht und Wirtschaftskommentar, aber einige sind der Meinung, dass die fehlende Vollendung ihren Genuss der Geschichte erheblich beeinträchtigt.
Vorteile:⬤ Interessante Erkundung von Hollywoods hinterhältiger Natur.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Monroe Stahr.
⬤ Nachdenklich stimmender wirtschaftlicher Kommentar, der für die Zeit nach der Depression relevant ist.
⬤ Fesselnder Schreibstil und Themen wie Ehrgeiz und Gier.
⬤ Gute Qualität und Aufmachung des Buches.
⬤ Positive Aufnahme von Zusatzmaterial durch die Verlage.
⬤ Der Roman ist unvollendet, was für manche Leser zu einem unbefriedigenden Erzählbogen führt.
⬤ Einige Kritiker halten die Darstellung der Geschlechter für übermäßig feminisiert oder manchmal absurd.
⬤ Das Buch kann sich langweilig anfühlen oder es fehlt ihm an Spannung, besonders für diejenigen, die mit Fitzgeralds Themen nicht vertraut sind.
⬤ Ambivalente Darstellung der jüdischen Charaktere, vor der einige Leser warnen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Last Tycoon: An Unfinished Novel
*Mit einer neuen Einleitung von Bestsellerautor und Kultautor Haruki Murakami*.
Diese Ausgabe von F. Scott Fitzgeralds letztem, unvollendetem Roman wurde nun im Originaltext von 1941 wiederhergestellt und von dem Fitzgerald-Forscher James L. W. West III aktualisiert.
Als F. Scott Fitzgerald 1940 starb, hinterließ er einen unvollendeten Entwurf dieses ergreifenden Romans, der durch seine eigenen Erfahrungen als Drehbuchautor in Hollywood inspiriert war. Der Literaturkritiker Edmund Wilson bearbeitete Fitzgeralds Notizen und Material, um diesen Text von Der letzte Tycoon im Jahr 1941 zu veröffentlichen. Diese Ausgabe stellt nun Wilsons redaktionelle Arbeit wieder her und enthält eine Einführung des berühmten Autors Haruki Murakami.
Der letzte Tycoon spielt im Hollywood der 1930er Jahre und erzählt die tragische Geschichte eines jungen Filmproduzenten namens Monroe Stahr. In The Last Tycoon werden Themen wie Ehrgeiz, Macht und Korruption erforscht und Stahrs Kampf um ein Gleichgewicht zwischen seinem Privatleben und seinen beruflichen Zielen mit den Herausforderungen der Leitung eines erfolgreichen Filmstudios geschildert. Basierend auf der Karriere des realen Produzenten Irving Thalberg, dem Chef von MGM, der als Hollywoods „Wunderknabe“ bekannt war, ist The Last Tycoon ein scharf beobachtetes und bittersüßes Exposé der glitzernden Exzesse der Hollywood-Filmindustrie in ihrer Blütezeit.