Bewertung:

Das Buch „The Man Who Got Away“ von Rose Keefe bietet einen detaillierten Einblick in das Leben von George „Bugs“ Moran und in die Bandengeschichte des Chicago der 1920er Jahre. Es ist gut recherchiert und bietet neue Einblicke, Fakten und Details über Moran und sein Umfeld, obwohl einige Leser fanden, dass es sich weniger auf Moran selbst konzentriert als erwartet.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert mit bisher unbekannten Fakten
⬤ Detaillierte Charakterstudie
⬤ Enthält Endnoten
⬤ Bietet eine umfassende Geschichte der Kriminalität im Chicago der 1920er Jahre
⬤ Unterhaltsam geschrieben mit seltenen Fotos und Anekdoten
⬤ Verändert die Perspektive auf Bugs Moran von einem einfachen Rivalen von Al Capone zu einer komplexeren Figur.
⬤ Der Titel mag irreführend sein, da es sich mehr auf die allgemeine Geschichte der Banden konzentriert als auf Moran im Speziellen
⬤ einige Leser fanden die Darstellung trocken oder zu detailliert
⬤ einige Kritiken äußerten sich enttäuscht darüber, dass es nicht ausreichend auf Morans persönliches Leben oder seine Beweggründe eingeht.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
The Man Who Got Away: The Bugs Moran Story: A Biography
George „Bugs“ Moran war der letzte der spektakulären Bandenchefs der North Side von Chicago, einer bunten und gewalttätigen Dynastie, die 1920 mit Dean O'Banion begann. In The Man That Got Away gibt die Autorin Rose Keefe erstmals einen ausführlichen Einblick in das charmante und verrückte Leben des rätselhaften Gangsters, von seiner Kindheit in Minnesota bis zu seinen ersten Jahren als Pferdedieb. Sie schildert seine beiden Ehen, seinen Aufstieg und Fall in der Unterwelt Chicagos zur Zeit der Prohibition, sein Leben als unabhängiger Gesetzloser in den 1930er und 40er Jahren und seine letzten Tage im Gefängnis von Leavenworth.
Im Zuge der Erzählung von Morans Geschichte werden einige der faszinierendsten und verwirrendsten Gangsterfiguren des zwanzigsten Jahrhunderts neu beleuchtet: Al Capone, Johnny Torrio, Dean O'Banion, Vincent „the Schemer“ Drucci, Earl „Hymie“ Weiss, der protzige Chicagoer Bürgermeister „Big Bill“ Thompson, der bandenhassende, aber seltsamerweise Moran-freundliche Richter John H. Lyle, Virgil Summers und Albert Fouts.
Die Einzelheiten von Morans letztem Geständnis sind nicht überliefert, aber die öffentlichen Aufzeichnungen und Rose Keefe's Interviews mit Morans ehemaligen Mitarbeitern erlauben es uns jetzt, eine fundierte Vermutung anzustellen.