Bewertung:

Das Buch enthält eine ausführliche Biografie von Dimitri Tsafendas, dem Attentäter auf den Apartheid-Architekten Hendrik Verwoerd, und stellt historische Darstellungen über ihn in Frage. Es zeigt die Komplexität seines Lebens, die Ungerechtigkeiten, mit denen er konfrontiert war, und übt Kritik am Apartheidregime, wobei die Darstellung von Tsafendas gemischte Reaktionen hervorruft.
Vorteile:Der fesselnde Schreibstil macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Es wirft Licht auf eine wichtige und oft ignorierte historische Figur, deckt die Versäumnisse der Apartheid-Regierung auf und liefert eine überzeugende Darstellung von Tsafendas' Geisteszustand und seinen Beweggründen. Das Buch wird als eine notwendige Geschichte angesehen, die die Übel der Apartheid aufzeigt.
Nachteile:Einige Leser fanden den Titel irreführend und waren der Meinung, dass das Buch kein umfassendes Bild von Tsafendas vermittelt. Kritiker sind der Meinung, dass Tsafendas nicht überzeugend als engagierter politischer Aktivist dargestellt wird, und einige sind der Meinung, dass die Biografie zu detailliert ist. Außerdem gibt es Bedenken hinsichtlich der Verherrlichung einer Figur, die mit Gewalt in Verbindung gebracht wird.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Man who Killed Apartheid: The Life of Dimitri Tsafendas: New Updated Version (Color)
Am 6. September 1966 erstach Dimitri Tsafendas im Versammlungshaus in Kapstadt Hendrik Verwoerd, Südafrikas Premierminister und so genannter „Architekt der Apartheid“, tödlich.
Tsafendas wurde sofort verhaftet, und noch bevor die Behörden ihn verhört hatten, erklärten sie ihn zum Verrückten, der kein politisches Motiv für die Tötung hatte. Vor dem Obersten Gerichtshof in Kapstadt wurde Tsafendas für verhandlungsunfähig erklärt, weil er an Schizophrenie litt und kein politisches Motiv für den Mord an Verwoerd hatte. Tsafendas verbrachte die nächsten 28 Jahre im Gefängnis, was ihn zum dienstältesten Gefangenen in der Geschichte Südafrikas machte.
Während der meisten Zeit seiner Inhaftierung war er grausamen und unmenschlichen Behandlungen durch die Gefängnisbehörden ausgesetzt. Diese neue, aktualisierte Ausgabe enthält alle Entwicklungen im Fall Tsafendas seit der Veröffentlichung der ersten Auflage des Buches.