Bewertung:

In den Rezensionen wird die große Wirkung von Walter Whites Autobiografie hervorgehoben, die offenen Einblicke in die Beziehungen zwischen den Ethnien und die Bürgerrechte gewürdigt und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass es sich um eine weniger bekannte, aber wichtige Figur der amerikanischen Geschichte handelt.
Vorteile:Engaging and readable, provides deep insights into Walter White's life and work in civil rights, offers a unique perspective on race due to his mixed ancestry, and encourages reflection on race relations. Viele Leser fanden es informativ und eine wertvolle Ergänzung zum Verständnis der schwarzen und amerikanischen Geschichte.
Nachteile:Einige Leser erwähnten persönliche Schwächen von Walter White, wie sein angespanntes Privatleben und seine Handlungen, die die ansonsten positive Darstellung seiner Beiträge beeinträchtigen könnten.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Man Called White: The Autobiography of Walter White
A Man Called White wurde erstmals 1948 veröffentlicht und ist die Autobiografie des berühmten Bürgerrechtlers Walter White während seiner ersten dreißig Jahre in der National Association for the Advancement of Colored People. White trat 1918 in die NAACP ein und war von 1931 bis zu seinem Tod im Jahr 1955 ihr Exekutivsekretär. Seine Erinnerungen berichten nicht nur über sein persönliches Leben, sondern sind auch eine Art Insider-Geschichte der ersten Jahrzehnte der Vereinigung.
Obwohl er Afroamerikaner war, war White hellhäutig, blond und blauäugig. Seine Fähigkeit, als Weißer durchzugehen, ermöglichte es ihm - unter großem persönlichen Risiko -, wichtige Informationen über Lynchmorde, Entrechtung und Diskriminierung zu sammeln. Ein großer Teil von A Man Called White erzählt von seiner Unterwanderung der weiß-rassistischen Machtstruktur des Landes und von den zahlreichen juristischen Kämpfen der NAACP, die durch seine gewagten Bemühungen unterstützt wurden.
Eindringlich und detailliert schildert diese Autobiographie entscheidende Ereignisse in der Entwicklung der Rassenbeziehungen vor 1950 - vom Prozess gegen die "Scottsboro Boys" bis zur Untersuchung der Behandlung afroamerikanischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg, vom Kampf gegen die rein weißen Vorwahlen im Süden bis zu Gerichtsentscheidungen - auf allen Ebenen - über gleiche Bildung.