Bewertung:

Das Buch stellt eine einzigartige Biografie von Charles Hill vor, die sein Leben als Offizier im Auslandsdienst mit umfassenderen Themen wie Macht, Bildung und persönliches Wachstum verknüpft. Während einige Rezensenten die fesselnde Erzählung und die Einblicke in Hills Einfluss in Yale schätzen, kritisieren andere den Stil der Autorin und stellen die Bedeutung ihres Themas in Frage.
Vorteile:⬤ Bietet eine neue Perspektive auf Biografien, insbesondere von lebenden Personen.
⬤ Gut recherchiert, voller interessanter Anekdoten und Einblicke in Yales Grand Strategy Programm.
⬤ Hebt wichtige Themen wie die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern und die moralischen Implikationen von Macht und Politik hervor.
⬤ Fesselnder Schreibstil eines jungen Autors, der Idealismus mit einer reifen Sichtweise verbindet.
⬤ Bietet einen offenen Blick auf das Leben einer prominenten Persönlichkeit der Außenpolitik.
⬤ Einige Rezensenten finden den Schreibstil des Autors dilettantisch und übermäßig vernarrt in Charles Hill.
⬤ Kritiker argumentieren, dass Hill kein fesselndes Thema ist und es der Biografie an Tiefe in der kritischen Analyse fehlt.
⬤ Die persönlichen Anekdoten des Autors überschatten manchmal die historische und biografische Perspektive.
⬤ Die Erörterung wichtiger Ereignisse (z. B. Iran-Contra) bringt keine wesentlichen neuen Erkenntnisse.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Man on Whom Nothing Was Lost: The Grand Strategy of Charles Hill
Psychologisch scharfsinnig und leidenschaftlich geschrieben, zeichnet Molly Worthens bemerkenswertes Debüt die komplizierte Beziehung zwischen Schüler und Lehrer, Biograf und Proband nach. Als Studienanfängerin in Yale war Worthen zutiefst fasziniert von dem weltgewandten Professor Charles Hill, einem ehemaligen Diplomaten, der in seiner vierzigjährigen Laufbahn als Berater von u.
a. Henry Kissinger, George Shultz und Boutros Boutros-Ghali die amerikanische Außenpolitik geprägt hatte. Hill scheute sich nie, seinen Studenten zu sagen, wie sie denken oder was sie tun sollten, und das von ihm mitveranstaltete Seminar über Große Strategie hatte eine Kultanhängerschaft entwickelt.
The Man on Whom Nothing Was Lost ist gleichzeitig die Biografie eines politischen Insiders und die Geschichte, wie sich die Autorin während des Schreibens entwickelt hat. In einem bewegenden, höchst originellen Werk vermittelt Worthen die Freude und den Herzschmerz, den Menschen hinter dem eigenen Idol zu entdecken.