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The Man in the McIntosh Suit
Ein philippinisch-amerikanischer Noir aus der Zeit der Depression mit Verwechslungen, Flüsterkneipen und einer verlorenen Liebe.
Wir schreiben das Jahr 1929 und Bobot ist nur ein weiterer Wanderarbeiter im ländlichen Kalifornien. Oder besser gesagt, ein Wanderarbeiter mit einem Jurastudium auf den Philippinen, der in Amerika als Hilfsarbeiter eingesetzt wird.
Wie viele andere junge Filipinos schuftet Bobot auf den Feldern und pflückt tagsüber Obst. Als sein Cousin ihm schreibt, dass er seine entfremdete Frau im nahe gelegenen San Francisco gesehen hat, klaut er den Lieblingsanzug eines Kollegen aus einem Nachtclub und macht sich auf den Weg in die große Stadt, um sie zu finden. Was folgt, ist klassischer Film noir mit schäbigen Spelunken, mundfaulen Poolhaien und Besessenheit.
Rina Ayuyang frönt ihrer Leidenschaft für das alte Hollywood und aufwändige Filmmusicals, während sie ihre Einwandererwurzeln in einem spielerischen und geheimnisvollen Drama erkundet und etwas schafft, das sie nie gesehen, aber immer erhofft hatte - eine klassische Geschichte über Menschen, die genauso aussehen wie sie. The Man in the McIntosh Suit ist eine fesselnde, romantische und psychologische Erkundung einer jungen Gemeinschaft, die dem amerikanischen Traum nachjagt, in einer unwirtlichen Gesellschaft, die von Rassenfeindlichkeit und der brodelnden Unterströmung der kommenden Weltwirtschaftskrise geprägt ist.