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The Meniscus
Der Meniskus Die Behandlung von Meniskusläsionen ist eine unglaubliche Geschichte sogenannter wissenschaftlich fundierter, kontroverser Behandlungen, die eine Zeitspanne von mehr als 120 Jahren umfasst: Die Zeit, in der ein blockiertes Knie manipuliert wurde, um einen Eimerhenkel oder einen Fap-Riss wieder in die richtige Position zu bringen, um die Bewegung wiederherzustellen. Die Zeit, in der berühmte Chirurgen bei Tausenden von Patienten den Meniskus entfernten und die herausgeschnittenen Exemplare als Trophäen in großen Gläsern aufbewahrten.
Die Zeit der lebhaften Diskussionen darüber, ob eine partielle Meniskektomie, bei der nur die gerissenen Teile entfernt werden, oder eine totale Meniskektomie, wie sie Smillie vorschlug, durchgeführt werden sollte, weil Mandic eine gewisse Regeneration des meniskusförmigen semilunaren Gewebes nach vollständiger Entfernung nachgewiesen hatte. Der nächste Meilenstein wurde erreicht, als Trillat die intramurale Resektion einführte, bei der der zirkuläre stabilisierende Meniskusrand mit seinen Meniskus-Ligamento-Kapsel-Ansätzen an Tibia und Femur erhalten blieb, um mehr Rotationsstabilität im Knie zu erreichen. Vor diesen gängigen Meniskusresektionen hatten Thomas Annandale 1883 und Moritz Katzenstein 1908 Pionierarbeit geleistet, indem sie die Menisken wieder vernähten, wobei letzterer eine Reihe guter Ergebnisse erzielte.
1921 führte Eugen Bircher als erster eine diagnostische Kniearthroskopie zur Abklärung einer Knie-Innenseite durch, wobei er lediglich ein Standard-Laparoskop nach Jacobaeus verwendete. Heute ist die fundamentale Bedeutung der Menisken für die normale Kniefunktion, z.
B. Bewegung, Lastverteilung und Rotationsstabilisierung, wissenschaftlich anerkannt."