Bewertung:

Das Buch „Der Mensch und die Inkarnation“ ist eine tiefgründige Untersuchung des frühen Christentums, die sich auf die Lehren des Irenäus und ihre Bedeutung für moderne Diskussionen über den Glauben konzentriert. Die Leser schätzen den historischen Einblick und die theologische Tiefe des Buches.
Vorteile:Die tiefgreifende Erforschung der frühchristlichen Theologie, die für die heutigen Diskussionen relevant ist, die gute Übersetzung und die ansprechenden Texte bestätigen und stärken den Glauben der Leser.
Nachteile:Einige Leser könnten den historischen Kontext als Herausforderung empfinden oder das Material ohne Vorkenntnisse der frühchristlichen Lehren weniger zugänglich finden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Man and the Incarnation
Wingren behauptet, dass ein Theologe wie Irenäus Teile der biblischen Botschaft in größerer Klarheit und Kraft interpretiert als jede spätere Periode christlichen Denkens. Als solches verdient dieses Buch die wohlwollende Aufmerksamkeit von Theologen, sowohl von katholischen als auch von protestantischen.
Es zusammenzufassen, ist angesichts des Reichtums und der Fülle der Diskussion fast unmöglich. Wir können jedoch sagen, dass für Irenäus Gott den Menschen zum Wachstum geschaffen hat, dass aber der Mensch von dem Satan besiegt wurde, den Gott ebenfalls geschaffen hat. Der Sohn Gottes diente dazu, den Fall Adams zu rekapitulieren und rückgängig zu machen und das verlorene gottgegebene Wachstumspotential der Menschheit wiederherzustellen.
In der Kirche werden die Wohltaten Christi durch Wort und Sakrament für alle zugänglich gemacht. In der letzten Vollendung, wenn der Mensch Gott gleich wird, wird er in Wirklichkeit Mensch.
Gott und Mensch stehen nicht in einem grundsätzlichen Gegensatz zueinander. Zu Wingrens Buch ist nur zu sagen, dass man es lesen muss.
Es gibt nur sehr wenige Studien zur klassischen christlichen Theologie, die ihm an Klarheit, Vollständigkeit und Überzeugungskraft gleichkommen.