Bewertung:

Das Buch ist eine genreübergreifende Erzählung, die magischen Realismus, historische Bezüge und soziale Kommentare miteinander verwebt und so zu einer einzigartigen und fesselnden Lektüre wird. Es erforscht Themen der amerikanischen Kultur, Ungerechtigkeit und Identität durch reichhaltige Charaktere und fantasievolle Erzählungen.
Vorteile:Die Leser loben die fesselnde Handlung, die gut entwickelten Charaktere, die schöne Prosa und die nahtlose Vermischung von Genres wie magischer Realismus, Fantasy und historische Fiktion. In vielen Rezensionen werden die zum Nachdenken anregenden Themen und die lehrreichen Aspekte in Bezug auf historische Ereignisse und Persönlichkeiten hervorgehoben.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser wiesen auf Unzulänglichkeiten in der Charakterentwicklung hin, wie z. B. eine zweidimensionale Darstellung bestimmter Figuren. Es gibt auch Kommentare darüber, dass das Buch seltsam oder schwierig einzuordnen sei, was einige potenzielle Leser abschrecken könnte.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Mexican Flyboy, 16
Was wäre, wenn wir in der Zeit zurückreisen könnten, um unsere Helden vor einem schmerzhaften Tod zu bewahren? Was wäre, wenn wir die Geschichte umschreiben könnten, um die unschuldigen Opfer von Ungerechtigkeit zu schützen und zu belohnen? In Alfredo Va's gewagtem neuen Roman tut ein Mann genau das und nimmt den Leser mit auf eine Reihe bemerkenswerter Reisen.
Als Kind verlassen, als Erwachsener grüblerisch und verfolgt, arbeitet Simon Vegas, der mexikanische Flieger“, jahrelang an der Reparatur einer Zeitmaschine, die ihm in Vietnam in die Hände gefallen ist. Mit der Hilfe seines Freundes, des exzentrischen Hephaestus Segundo, benutzt Simon das Gerät, um durch die Zeit zu fliegen. Wo auch immer menschliche Grausamkeiten stattfinden, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, die Maschine ermöglicht es ihm, die Leidenden zu befreien und sie in ein utopisches Leben nach dem Tod zu bringen. In einer Mischung aus magischem Realismus, Science-Fiction, Geschichte und Comic-Fantasy entführt „Der mexikanische Flieger“ den Leser in die Dschungel Südostasiens, in die Weinberge Nordkaliforniens, zur Hinrichtung Ethel Rosenbergs und zum Scheiterhaufen der Jeanne d'Arc - eine Geschichte über Gerechtigkeit, Trauma, Reue und Erlösung.
Die Toten ziehen in einer herzzerreißenden und zugleich hoffnungsvollen Parade durch die Erzählung, darunter Vincent van Gogh und Malcolm X, Ernest Hemingway und Amadou Diallo. Aber auch die Lebenden - Simons schwangere Frau Elena, sein alter Freund Ezekiel Stein, der Gefangene Lenny Hudson - lassen Zweifel an Simons Geschichte aufkommen. Ist Simon wirklich ein „Magus“, der die Märtyrer in eine gemeinsame Gemeinschaft im Paradies bringt? Oder ist er nur ein Mann, der durch Verlust, Schuldgefühle und das Trauma des Krieges gebrochen ist und sich hoffnungslos in einer selbst geschaffenen Illusion verliert?
Alfredo V. kreuzt die Genres und vermischt Komödie und Tragödie und stellt sich eine Welt vor, in der wir unsere Vergangenheit umschreiben und die Wunden heilen können, die uns die Geschichte zugefügt hat. Dieses kraftvolle Buch, das zu Vergleichen mit den Werken von James Joyce und Jorge Luis Borges, Junot D az und Michael Chabon einlädt, ist wie nichts anderes, das Sie je gelesen haben.