Bewertung:

Das Buch stellt eine neue Perspektive auf die Evolution dar, indem es die herkömmlichen darwinistischen Theorien in Frage stellt und die jüngsten biologischen Entdeckungen einbezieht. Die Leser loben es für seine Einblicke in das Mikrobiom und seinen umfassenden Ansatz, obwohl einige Bedenken wegen seiner Komplexität und Länge äußern.
Vorteile:Informative Einblicke in das Mikrobiom, erweitert das Verständnis der Evolution, stellt neue Konzepte wie mikrobielle Kommunikation vor, gut recherchiert mit zahlreichen Referenzen, schön geschrieben, hilfreiches Glossar für die Terminologie.
Nachteile:Komplexes Vokabular, das für Laien ungewohnt sein könnte, lange Sätze, denen man nur schwer folgen kann, einige Wiederholungen, und könnte von mehr Prägnanz profitieren.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Microcosm Within: Evolution and Extinction in the Hologenome
Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist. Neue Forschungsergebnisse verändern unser Verständnis von uns selbst - von einem singulären "Ich" hin zu einem riesigen kooperativen, ko-abhängigen und kollaborativen Netzwerk von zellulären Umgebungen und Ökologien - einem Mikrokosmos im Inneren.
Aus dieser einzigartigen Perspektive ergibt sich eine verblüffende Revision der Evolutionstheorie. Der Mikrokosmos im Innern ist scharfsinnig argumentiert und wird mit Sicherheit kontrovers sein. Er nimmt seine Leser mit auf eine umfassende wissenschaftliche Reise, die unser Denken über unser biologisches Selbst, die Evolution und das Aussterben neu ordnet.
Darwin hat die Evolution über ein Jahrhundert lang beherrscht.
Doch viele Fragen bleiben rätselhaft: Was ist der Ursprung der Selbstaufopferung? Ist die natürliche Auslese wirklich für die Evolution verantwortlich? Warum ist Homosexualität im Tierreich weit verbreitet? Warum waren die Arme des Tyrannosaurus Rex so klein? Warum sterben einige Arten aus, während andere überleben? Der Mikrokosmos im Inneren bietet faszinierende und tiefgründige Antworten, indem er unsere außergewöhnliche Welt des zellulären Bewusstseins, der Verbindungen und der Zusammenarbeit erforscht. Die aktuelle Forschung hat unerwartet enthüllt, dass alle Zellen und Mikroben eine elementare Wahrnehmung und eine bisher nicht gewürdigte Fähigkeit zur Unterscheidung und zum Bewusstsein besitzen.
Diese Fähigkeiten ermöglichen eine kooperative natürliche Gentechnik, und von diesem Ausgangspunkt aus entwickelt sich die biologische Komplexität. Der Mikrokosmos im Inneren beleuchtet, wie immunologische Faktoren die Evolution und das Aussterben beherrschen. Biologie und Evolutionstheorie werden nie mehr dieselben sein.
"Der Mikrokosmos im Innern ist ein Beispiel für die aufkeimenden neuen Konzepte in der Evolutionstheorie, die sich vom Darwinismus abwenden. Es bietet eine alternative Denkweise darüber, warum sich das Leben auf der Erde gebildet hat, die mit der modernen Wissenschaft vereinbar ist. Indem es sich auf unser neu erworbenes Wissen über unsere symbiotischen Beziehungen zu Bakterien und Viren konzentriert, ermutigt es uns, von Darwins kämpferischer Perspektive zu einer viel tieferen und fundierteren Wechselbeziehung zwischen den Lebensformen überzugehen.
Seine Perspektive wird letztlich zu einer wahrhaft neuen Synthese führen, die auf unseren Ursprüngen als Spezies beruht." --Dr. John S.
Torday, Professor für Pädiatrie und Gynäkologie, Harbor-UCLA Co-Autor, Evolutionsbiologie, Zell-Zell-Kommunikation und komplexe Krankheiten Gründungsmitglied des Evolutionary Medicine Program, UCLA.