Bewertung:

Die Biografie von Chuck Feeney ist die inspirierende Geschichte eines Selfmade-Milliardärs, der den größten Teil seines Vermögens für wohltätige Zwecke spendete und die Philanthropie über den persönlichen Reichtum stellte. Die Leser finden seine Geschichte fesselnd und motivierend, aber der Text selbst wird oft wegen mangelnder Tiefe und Kohärenz kritisiert.
Vorteile:Das Buch erzählt eine faszinierende und inspirierende Geschichte über das Leben von Chuck Feeney und beschreibt seinen Weg von bescheidenen Verhältnissen zum milliardenschweren Philanthropen. Es hebt seine großzügigen Beiträge zu verschiedenen wohltätigen Zwecken auf der ganzen Welt hervor und fördert die Idee des Gebens im Leben. Viele Leser schätzen die Lektionen, die sie über Altruismus und die persönliche Motivation, etwas zu bewirken, lernen. Das Buch wird wegen seines aufschlussreichen Einblicks in die Philanthropie und die Auswirkungen von Feeneys Arbeit empfohlen, wobei einige auf die Bedeutung seiner Grundsätze zum Thema Geld und Spenden hinweisen.
Nachteile:Kritiker weisen darauf hin, dass der Text nicht so fesselnd oder gut ausgearbeitet ist, wie man es von einer Biografie erwarten würde, da er sich oft wiederholt und es an einer tiefen Erforschung von Feeneys persönlichem Charakter mangelt. In einigen Rezensionen wird ein Mangel an Ausgewogenheit und Detailgenauigkeit bei bestimmten Aspekten seines frühen Lebens sowie Verwirrung aufgrund übermäßiger Details in der zweiten Hälfte des Buches bemängelt. Die Leser fanden, dass sich die Erzählung manchmal in die Länge zog und der Schwerpunkt auf geschäftlichen Transaktionen lag, was von der persönlichen Geschichte ablenkte.
(basierend auf 115 Leserbewertungen)
The Billionaire Who Wasn't: How Chuck Feeney Secretly Made and Gave Away a Fortune
Das erstaunliche Leben des bescheidenen Geschäftsmannes aus New Jersey, der anonym 10 Milliarden Dollar verschenkte und die Bewegung des „Gebens im Leben“ inspirierte. In diesem Bestseller enthüllt Conor O'Clery die inspirierende Lebensgeschichte von Chuck Feeney, bekannt als der James Bond der Philanthropie. Feeney wurde in Elizabeth, New Jersey, als Sohn einer irisch-amerikanischen Arbeiterfamilie während der Depression geboren.
Nachdem er im Koreakrieg gedient hatte, machte er ein Vermögen als Gründer von Duty Free Shoppers, der größten Duty-Free-Einzelhandelskette der Welt. Im Jahr 1988 wurde er vom Forbes Magazine als vierundzwanzigstreichster lebender Amerikaner bezeichnet. Doch insgeheim hatte Feeney sein gesamtes Vermögen bereits in seine Stiftung Atlantic Philanthropies eingebracht.
Erst 1997, als er seine Duty-Free-Anteile verkaufte, wurde er als einer der größten und geheimnisvollsten amerikanischen Philanthropen der Neuzeit geoutet, der anonym Krankenhäuser und Universitäten von San Francisco bis Limerick, von New York bis Brisbane finanziert hatte. Sein Beispiel überzeugte Bill Gates und Warren Buffett, ihr Vermögen zu Lebzeiten zu verschenken, was als „giving pledge“ bekannt wurde.