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The Myth of Matriarchal Prehistory: Why an Invented Past Won't Give Women a Future
Dem Mythos der matriarchalischen Vorgeschichte zufolge lebten Männer und Frauen vor der Aufzeichnung der Geschichte friedlich zusammen. Im Mittelpunkt der Gesellschaft standen die Frauen mit ihren geheimnisvollen lebensspendenden Kräften, und sie wurden als Inkarnationen und Priesterinnen der Großen Göttin verehrt.
Dann kam es zu einem Wandel, und die Männer dominierten fortan die Gesellschaft. Angesichts der Universalität des Patriarchats in der Geschichte ist diese Vision für viele Frauen verständlicherweise attraktiv.
Aber hat sie irgendeine Grundlage in der Realität? Und dient sie als Mythos dem Wohl der Frauen? Cynthia Eller zeichnet die Entstehung des feministischen Matriarchatsmythos nach, erläutert seine Funktionen und untersucht die Beweise für und gegen eine matriarchalische Vorgeschichte. Schließlich erklärt sie, warum diese Vision einer friedlichen, frauenzentrierten Vorgeschichte etwas ist, vor dem sich Feministinnen hüten sollten.