Bewertung:

Während viele Rezensenten der Meinung waren, dass das von Professor Rosenbaum verfasste Buch eine neue Perspektive auf das Rechtssystem bietet und für einen moralischeren Ansatz im Recht plädiert, kritisierten andere, es sei unrealistisch, wenig fundiert und von praktischen Rechtsfragen abgekoppelt. Das Buch erhielt gemischte Kritiken: Die einen lobten den fesselnden Schreibstil und die zum Nachdenken anregenden Ideen, die anderen hielten es für eine Zeitverschwendung, die mit anekdotischen Beweisen gefüllt sei und der es an einer konkreten Anwendung der Konzepte mangele.
Vorteile:⬤ Frische Perspektive auf Gerechtigkeit und Moral
⬤ ansprechender und flüssiger Schreibstil
⬤ intellektuell anregend
⬤ empfohlen für Jurastudenten und engagierte Bürger.
⬤ Fehlende praktische Anwendung der Ideen
⬤ übermäßig abhängig von fiktiven Beispielen
⬤ beschrieb das Rechtssystem als düster und unrealistisch
⬤ versäumte es, Behauptungen zu untermauern
⬤ einige fanden die Argumente naiv oder von der Realität abgekoppelt.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Myth of Moral Justice: Why Our Legal System Fails to Do What's Right
Wir sind besessen davon, Fernsehsendungen und Spielfilme über Anwälte anzuschauen, Rechtskrimis zu lesen und Gerichtsverhandlungen im wirklichen Leben zu verfolgen.
Gleichzeitig haben die meisten von uns kein Vertrauen in Anwälte und bringen ihnen und dem Rechtssystem wenig Wertschätzung entgegen. In The Myth of Moral Justice vertritt der Juraprofessor und Romanautor Thane Rosenbaum die Ansicht, dass dieses Paradoxon darauf zurückzuführen ist, dass Bürger und Gerichte in Bezug auf ihre Definition von Gerechtigkeit uneins sind.
Mit dem Fachwissen eines Juristen und der Sensibilität eines Romanciers geht Rosenbaum komplizierte philosophische Fragen zu unserer Sehnsucht nach moralischer Gerechtigkeit an. Er wirft auch einen kritischen Blick darauf, was unser Rechtssystem dem Geist derjenigen antut, die vor das Gesetz treten müssen, ebenso wie denjenigen, die es anwenden.