Bewertung:

Das Buch „Myth of American Exceptionalism“ (Mythos des amerikanischen Exzeptionalismus) bietet eine kritische Untersuchung des Konzepts des amerikanischen Exzeptionalismus und stellt den Glauben in Frage, dass die USA grundsätzlich einzigartig oder überlegen sind. Der Autor Hodgson befasst sich mit der Geschichte und aktuellen Themen und zeigt auf, dass viele Aspekte der amerikanischen Identität und Ideale mit anderen Ländern geteilt oder von ihnen übernommen wurden. Während einige Leser das Buch aufschlussreich und eine notwendige Kritik finden, kritisieren andere, es sei zu parteiisch und politisch aufgeladen.
Vorteile:⬤ Bietet überraschende historische Einblicke und stellt gängige amerikanische Überzeugungen in Frage.
⬤ Fesselndes Schreiben, das die gemeinsamen Qualitäten der Nationen hervorhebt.
⬤ Wirft kritische Fragen über die Vergangenheit und den gegenwärtigen Zustand der USA auf.
⬤ Wird als gründliche Untersuchung eines wichtigen zeitgenössischen Themas angesehen.
⬤ Eröffnet eine Diskussion über die Realität des amerikanischen Exzeptionalismus im Vergleich zu anderen Nationen.
⬤ Einige sehen im Inhalt eine linksliberale Voreingenommenheit, die von den Hauptargumenten ablenkt.
⬤ Kritik an der Geschichtsschreibung und der mangelnden Tiefe der Diskussionen.
⬤ Leser finden das Buch enttäuschend, weil sie das Gefühl haben, dass es in irrelevante Themen abdriftet.
⬤ Einige Rezensionen beschreiben die Rhetorik als klischeehaft und unoriginell.
⬤ Einige sind der Meinung, dass das Buch keine neuen Erkenntnisse im Vergleich zu anderen Werken zu diesem Thema bietet.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
The Myth of American Exceptionalism
Diese erste Biografie eines palästinensischen Schriftstellers bietet auch einen bewegenden Bericht darüber, wie „gewöhnliche“ Menschen von den Fluten des Krieges und des Friedens mitgerissen werden.
Die Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten dazu bestimmt sind, ihre einzigartigen Gaben der Demokratie und des Kapitalismus in anderen Ländern zu verbreiten, ist für die Amerikaner und den Rest der Welt gefährlich, warnt Godfrey Hodgson in diesem provokativen Buch. Hodgson, ein scharfsinniger und hoch angesehener britischer Kommentator, argumentiert, dass Amerika nicht so außergewöhnlich ist, wie es gerne glauben möchte; seine Blindheit gegenüber seiner eigenen Geschichte hat einen selbstgefälligen Nationalismus und eine katastrophale Außenpolitik hervorgebracht, die es von der globalen Gemeinschaft isoliert und entfremdet hat.
Hodgson zeichnet die Entwicklung des amerikanischen Selbstbewusstseins von den Anfängen der Republik bis in die Gegenwart nach und zeigt, wie die Ausnahmestellung Amerikas systematisch übertrieben und - in den letzten Jahrzehnten - korrumpiert worden ist. Hodgson stellt fest, dass es in der Geschichte und der politischen Philosophie Amerikas zwar ausgeprägte und originelle Elemente gegeben hat, diese aber immer stärker von europäischem Denken und europäischer Erfahrung beeinflusst waren, als die Amerikaner bereit waren, zuzugeben.
Dieses Buch ist eine anregende und zeitgemäße Bewertung der Frage, wie Amerikas Glaube an seinen Exzeptionalismus es in die Irre geführt hat, und eine Pflichtlektüre für seine Bürger, Bewunderer und Kritiker.