Bewertung:

The Night Counter ist eine fesselnde Mischung aus Humor und Tiefe, die eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund der libanesisch-amerikanischen Kultur erzählt. Es zeichnet sich durch einzigartige Erzählelemente und eine starke Charakterentwicklung aus, wobei der Schwerpunkt auf der Hauptfigur Fatima und ihren Interaktionen mit der legendären Scheherazade liegt. Während es sowohl lustige als auch ergreifende Momente gibt, finden einige Leser die Übergänge zwischen den Tönen unzusammenhängend und einige Charaktere unterentwickelt.
Vorteile:Eine fesselnde und unterhaltsame Lektüre mit gut gezeichneten Charakteren, einer einzigartigen Prämisse, einer Mischung aus Humor und Tiefgang und der Feier von Familiengeschichten über Kulturen hinweg. Viele Leser fanden die Erzählung sowohl unterhaltsam als auch zum Nachdenken anregend.
Nachteile:Einige Leser empfanden Teile des Buches als uneinheitlich oder verwirrend und hatten mit den Übergängen zwischen Humor und Ernsthaftigkeit zu kämpfen. Einige Charaktere fühlten sich unterentwickelt, und die Darstellung von Familienfehlfunktionen und kulturellen Themen wurde unterschiedlich beurteilt.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
The Night Counter
Ein Cocktail aus Einwanderern und Ethnien, gespickt mit politischer Unterdrückung, aber vor dem Schütteln fügt (Alia Yunis) Scheherazade hinzu, die sagenhafte Geschichtenerzählerin, die sich am Leben hielt, indem sie ihren tyrannischen Ehemann tausendundeine Nacht lang ablenkte. --Carolyn See, Washington Post
Nach 85 Jahren weiß Fatima, dass sie im Sterben liegt, denn seit 991 Tagen wird sie von der unsterblichen Märchenerzählerin aus Tausendundeiner Nacht, Scheherazade, besucht.
So wie Scheherazade 1001 Nächte lang magische Geschichten erzählte, um ihr eigenes Leben zu retten, hat Fatima jede Nacht damit verbracht, Scheherazade ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Aber da ihr nur noch neun Tage bis zu ihrem Tod bleiben, hat Fatima noch ein paar Dinge zu erledigen. Sie muss eine Frau für ihren offen schwulen Enkel finden, ihrer 17-jährigen Urenkelin Arabisch (und Geburtenkontrolle) beibringen, sich mit ihrem entfremdeten Ehemann versöhnen und entscheiden, welches ihrer lästigen Kinder das Haus ihrer Familie im Libanon erben soll - ein Haus, das sie selbst seit fast 70 Jahren nicht mehr gesehen hat.
Fatimas Kinder leben weit voneinander entfernt und sind in ihr eigenes chaotisches Leben vertieft, das sie scheinbar nicht an ihrer Mutter und deren Erbe interessiert. Doch während sie die Geschichten ihres Mannes, ihrer Kinder und Enkelkinder verwebt, bringt Fatima eine Familie zusammen, die sowohl launisch als auch standhaft, liebevoll und auch erdrückend, verbunden und doch schrecklich allein ist. Zusammengenommen ergeben sie ein beeindruckendes und überraschendes Bild des modernen arabisch-amerikanischen Lebens.
Alia Yunis, die in den letzten hundert Jahren zwischen Amerika und dem Libanon hin- und herpendelt, hat einen bezaubernden Debütroman geschrieben, der von großer Menschlichkeit, Fantasie, Familiendrama und einem Hauch von magischem Realismus durchdrungen ist. Machen Sie sich darauf gefasst, völlig verzaubert zu werden.