Bewertung:

Das Buch ist ein humorvoller Reisebericht, der mit heiteren Geschichten von den Bergsteigerabenteuern des Autors gefüllt ist. Der Schwerpunkt liegt nicht auf dem technischen Klettern, sondern auf den schrulligen Charakteren und den amüsanten Erlebnissen, die man auf dem Weg erlebt. Der Schreibstil ist fesselnd und nachvollziehbar, so dass es sowohl für Bergsteiger als auch für Nicht-Bergsteiger zugänglich ist.
Vorteile:⬤ Lustig und unterhaltsam
⬤ gutmütiger Humor
⬤ sympathischer Schreibstil
⬤ fesselnde Geschichten von einzigartigen Charakteren
⬤ eine unbeschwerte Herangehensweise an das Bergsteigen
⬤ spricht ein breites Publikum jenseits von Bergsteigern an.
⬤ Manche mögen es zu kurz finden
⬤ der Inhalt kann irreführend sein, da er sich nicht so sehr auf das Klettern konzentriert
⬤ gelegentlicher Off-Color-Humor
⬤ begrenzte Darstellung von Frauen in den Geschichten
⬤ fehlende Karten für einige Klettertouren.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Naked Mountaineer: Misadventures of an Alpine Traveler
Der nackte Bergsteiger erzählt von einer Reihe von Alleingängen zu einigen der exotischsten Gipfel der Welt in Ländern wie der Schweiz, Japan und Borneo. Es ist jedoch alles andere als ein typisches Buch über heroische Bergexpeditionen.
Steve Sieberson hat zwar viele Gipfel erreicht, aber in den meisten Fällen waren seine Reisen eher wegen der Begegnungen auf dem Weg denkwürdig als wegen der eigentlichen Besteigung. Seine wirklichen Abenteuer betrafen merkwürdige Menschen, seltsames Essen und Tropenkrankheiten, nicht aber Pickel, Eispickel und Karabinerhaken. Auf dem Matterhorn traf er einen englischen Alpinisten, der sich mit nackten Selfies vergnügte, in einem balinesischen Dorf geriet er in einen Hahnenkampf, und auf einem Vulkan in Italien wurde er von einem hartnäckigen Fan mit einem berühmten Sänger verwechselt.
Der nackte Bergsteiger erzählt Reisegeschichten aus den Bergen mit einem wachen Blick auf die Welt und kommentiert dabei respektlos die Bergsteiger und ihren besonderen Sport. Es sind ausgelassene Geschichten voller Unerwartetem.
Steve Sieberson begann seine Bergsteigerkarriere in den späten 1970er Jahren im Bundesstaat Washington und wurde schließlich Kletterführer für eine der führenden Outdoor-Organisationen des Landes, die Mountaineers. Er war sechzehn Jahre lang Mitglied der Seattle Mountain Rescue, praktizierte fünfundzwanzig Jahre lang internationales Recht in Seattle und ist heute Professor für Recht an der Creighton University in Omaha.
Lou Whittaker ist der Dekan des amerikanischen Bergsteigens und der bekannteste professionelle Bergführer des Landes.