
The Neoliberal State, Recognition and Indigenous Rights: New paternalism to new imaginings
Die Auswirkungen des neoliberalen Regierens auf indigene Völker in liberalen Siedlerstaaten können sowohl förderlich als auch hinderlich sein. Dieses Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es Vergleiche zwischen drei solchen Staaten anstellt - Australien, Kanada und Neuseeland.
In einer Reihe von empirisch fundierten, interpretierenden Mikrostudien wird eine gemeinsame politische Kohärenz herausgearbeitet, aber auch Besonderheiten in der operativen Dynamik der neoliberalen Politik sowohl innerhalb der einzelnen Staaten als auch zwischen ihnen aufgezeigt. Als Sammlung gelesen, erweitern diese Studien die Debatte und die Analyse der zeitgenössischen Regierungspolitik. Die einzelnen Studien zeigen die Formen des real existierenden Neoliberalismus auf, die durch historische, geografische und rechtliche Kontexte und komplexe staatliche Arrangements variiert werden.
Gleichzeitig präsentieren sie Beispiele für eine differenziertere, von unten nach oben gerichtete indigene Gouvernementalität. Indem sie sich auf intensive und komplexe Fragen der Sozialpolitik und nicht auf Ressourcenentwicklung und Landrechte konzentrieren, zeigen sie, wie indigene Akteure versuchen, verschiedene Tätigkeitsbereiche zu regieren, indem sie auf das Verhalten und die Kontexte des neoliberalen Alltags und auch auf das Verhalten staatlicher und unternehmerischer Akteure einwirken.