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The Decline of Empires in South Asia: How Britain and Russia Lost Their Grip Over India, Persia and Afghanistan
Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war für die Weltgeschichte, die internationalen Beziehungen und die Geopolitik von zentraler Bedeutung. Dies gilt insbesondere für Südasien, wo das "Great Game", die geopolitische Rivalität der beiden größten modernen Imperien - Großbritannien und Russland -, jahrzehntelang die internationalen Beziehungen beherrschte.
Doch mit dem Aufkommen des Kommunismus in Russland und dem wachsenden Nationalismus und Panislamismus in Afghanistan, Persien und Indien war die imperiale Stellung Großbritanniens bedroht. Angesichts dieser Probleme griffen einige in der britischen Regierung, wie z. B.
Lord Curzon, der dominierende Imperialist im britischen Außenministerium, auf das zurück, was sie kannten - alte Muster von Rivalität und Selbstherrlichkeit, die das Great Game kennzeichneten. Nicht alle stimmten jedoch mit Curzon überein, und angesichts des Krieges in Afghanistan, der zivilen Unruhen in Indien und der zunehmenden Spannungen in Persien setzten sich diejenigen, die sich gegen diese "Great Game"-Mentalität wandten, für einen neuen Weg in den britischen Außenbeziehungen ein.