Bewertung:

Joshua Mehigans Debüt-Gedichtband „The Optimist“ hat für seine fesselnden und zum Nachdenken anregenden Verse viel Beifall erhalten. Die Rezensenten heben die Fähigkeit des Dichters hervor, Humor, Dunkelheit und emotionale Tiefe miteinander zu verbinden und dabei eine anspruchsvolle Bildsprache zu schaffen, die den Leser anspricht.
Vorteile:⬤ Fesselnde und mitreißende Poesie, die den Leser zwingt, die gesamte Sammlung zu lesen.
⬤ Untertriebene Eleganz kombiniert mit kraftvollen Themen, darunter Gewalt, Hoffnung und Selbstbeobachtung.
⬤ Reichhaltige und lebendige Bilder, mit einem Gespür für wirkungsvolle Details, die starke Emotionen hervorrufen.
⬤ Gut durchdachte und intelligente Gedichte, die Mehigans Talent und Beherrschung der poetischen Form zeigen.
⬤ Die Sammlung ist unterhaltsam und hinterlässt einen bleibenden Eindruck, so dass sie im Gedächtnis bleibt und es sich lohnt, sie erneut zu lesen.
⬤ Einige Gedichte behandeln schwerwiegende Themen wie Gewalt, Grausamkeit und psychische Gesundheit, was für manche Leser beunruhigend sein könnte.
⬤ Das Gedicht „Der Mord“ kann mit seinen dunklen und unruhigen Bildern, insbesondere der letzten Zeile, Unbehagen hervorrufen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Optimist
In Joshua Mehigans preisgekrönter Lyrik begegnet man einer klaren, entschlossenen Vision, die von einer erstaunlichen Leichtigkeit im Umgang mit der metrischen Linie angetrieben wird. Die meisten Gedichte in The Optimist bedienen sich ungeniert traditioneller poetischer Techniken, und in jedem dieser Gedichte spannt Mehigan das Gewebe der lebendigen Sprache über einen Rahmen regelmäßiger Metren, um einen zwingenden klanglichen Kontrapunkt zu erzeugen.
The Optimist starrt auf die sichtbare zeitgenössische Dunkelheit, ein dunkel beleuchtetes Tableau, das die Grenze zwischen der Welt und dem wahrnehmenden Selbst verwischt. Ob erzählend oder lyrisch, dramatisch oder satirisch, Mehigans Gedichte erforschen Tod, Sehnsucht und Wandel mit einer Mischung aus Vernunft und Mitgefühl.
Bei der Auswahl von The Optimist für den Hollis Summers Poetry Prize schrieb James Cummins, der letzte Juror:
"Die Welt kommt in diesen Gedichten zu ihrem Recht, aber ihr Recht ist die subjektive Stimme, die die 'objektive' Realität zur Realität der Kunst macht. Zu diesem Zweck greift Mehigan auf eine Tradition von Stimmen zurück - in The Optimist finden sich, um nur einige zu nennen, Anklänge an Frost, Robinson, Kees und Justice; und, was den Blickwinkel betrifft, an Bishop und Jarrell - und formt mit großer Integrität seine eigene. Es ist nicht so, dass Mehigan sich mehr mit dem beschäftigt, was außerhalb von ihm ist, als mit dem, was in ihm ist; auch nicht nur, dass er den Weg zwischen beiden mit solcher Demut und Anmut zurücklegt. Es liegt auch daran, dass diese Stimmen, diese große Tradition, seinen Zeilen das verleiht, was der beste Vers, ob metrisch oder frei, haben muss: Staunen.".