Der pastorale Kosmopolitismus in Edith Whartons Belletristik: Die Welt ist ein Welter

Der pastorale Kosmopolitismus in Edith Whartons Belletristik: Die Welt ist ein Welter (Margarida Cadima)

Originaltitel:

Pastoral Cosmopolitanism in Edith Wharton's Fiction: The World Is a Welter

Inhalt des Buches:

Dieses Buch legt dar, wie die "Begrünung" von Whartons privaten und öffentlichen Schriften zu spannenden Strängen in der Kulturgeographie und der neueren postkolonialen Theorie beiträgt: zum Beispiel zu biologischen und politischen Konstruktionen von Staatsbürgerschaft, Mobilität, Rasse und Nation.

Gastfreundschaft und Feindseligkeit gegenüber dem "Anderen".

Fragwürdige Erfahrungen des Exils und konkurrierende Vorstellungen von Heimat/Land.

Transnationales Selbstverständnis.

Die Figur des Nomaden, des Ausgestoßenen oder des Wanderers. Letztlich geht es um diese Frage: Was sind die Themen, was motiviert eine Ökokritik, wie geht sie mit den Herausforderungen der kulturellen Geographie um, warum können wir einen Sinn entdecken, wenn wir uns Wharton zuwenden? Das Argument ist, dass eine Lektüre von Whartons Belletristik helfen kann, diese Fragen zu verstehen. In diesem Buch wird Wharton als eine Autorin vorgestellt, die sehr genau auf pastorale Tropen und Landschaften sowie andere Arten von Räumen reagiert. Sie befasst sich mit der affektiven und geografischen Resonanz solcher Orte, vor allem mit dünn besiedelten Orten und Landschaften - mondäne Gebirgsorte, private Ziergärten, üppige öffentliche Parks, monumentale und "Schein"-Ruinen -, die den verwöhnten amerikanischen Gesellschaftsschichten eine kurze Flucht aus der "Welt" boten. Ich möchte die landläufige Wahrnehmung von "Whartons Welt" - die durch zahlreiche gut produzierte Film- und Fernsehadaptionen ihrer Romane noch verstärkt wird - als eine Welt, die in den oft opulenten häuslichen Interieurs mit ihren bissigen sozialen Cliquen, strengen Höflichkeitsregeln und ausgeklügelten Hierarchien verwurzelt ist, verkomplizieren.

In der Tat besteht eines der zentralen Ziele dieses Buches darin, die Pastorale als eine Art Palimpsest zu behandeln - ein "Pergament", auf das aufeinanderfolgende Generationen von Künstler-Pilgern ihre Eindrücke geätzt haben, indem sie die Bildsprache, die formalen Verfahren und die lyrischen Effekte ständig überarbeiteten. Dieser Begriff des Palimpsests unterstreicht auch, wie meine Forschung das Spektrum der Wharton-Studien erweitern will. Zunächst einmal fügt meine genaue Lektüre ausgewählter Texte dem sich ständig weiterentwickelnden Feld der Ökokritik eine weitere "Schicht" an Raffinesse hinzu, deren Kernideen und kritische Standpunkte angesichts der seismischen Umwälzungen an unseren materiellen Orten rund um den Globus - einige der verheerendsten Tornados in der Geschichte der USA - sowohl eine Dringlichkeit als auch eine galvanisierende Kraft angenommen haben.

Überschwemmungen im Mittleren Westen der USA.

Verheerende Erdbeben in Haiti, China und Japan.

Stärkere und ausgedehntere Waldbrände im amerikanischen Südwesten.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781839988431
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2023
Seitenzahl:232

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